redsport
RSS-Feed
facebook
twitter
IG Handball
Handball im Fernsehen
Handball-Ecke
HT
Shop
Erima


Mittwoch · 27.06.2012 · 09:25 Uhr · red

TuS Nettelstedt feierte das "100-jährige"

Mit einem stolzen Blick zurück auf die lange Tradition hat der TuS Nettelstedt sein hundertjähriges Jubiläum gefeiert. Unter dem Motto “Tradition in Bewegung” feierte der Verein mit einem Festakt in der Sporthalle Nettelstedt.

"Wir wollen nicht, wie ansonsten üblich, zahlreiche Reden schwingen, sondern Unterhaltung bieten und den Verein in seinen unterschiedlichen Facetten darstellen" sagte Christian Spönemann, der sonst als Hallensprecher des TuS N-Lübbecke fungiert und diesmal Moderator der Veranstaltung war. Auch Volker Arning, der erste Vorsitzende des TUS, schloss sich dem an:"Lasst uns ins Gespräch kommen, Erinnerungen austauschen, nach vorne blicken und feiern."

Die rund 400 Gästen lauschten dann interessiert vielen Beiträgen, die um Geschichte und Höhepunkte des Vereins kreisten. Neben Bürgermeister Eckhard Witte kamen auch die Ehrenamtlichen zu Wort, unter denen Spönemann besonders den Übungsleitern der Jugendmannschaften einen Dank aussprach.

Es folgten die "Lichtgestalten" aus langen Jahren Handball-Geschichte beim TuS - Spieler wie der legendäre Herbert Lübking, Milan Lazarevic oder Ewald Humenberger gaben sich dabei die Ehre und berichteten von ihrer Verbindung zum TuS Nettelstedt. Darunter auch der neue Trainer und ehemalige Spieler der Rot-Schwarzen, Ghenadij Chalepo: "Als ich hierhin kam, waren wir in der zweiten Liga. Dennoch hatte ich wie viele andere Spieler das Ziel, einmal einer der besten Handballer zu werden. Auch heute ist es wieder eine Ehre, hier zu sein und Legenden wie Herbert Lübking oder Milan Lazarevic gegenüber stehen zu dürfen."

Dieser Milan Lazarevic holte dann, gemeinsam it Klaus Schibschid einen seiner damaligen und heutigen Freunde aus dem Publikum auf die Bühne holte - als der aus Österreich angereiste Ewald Humenberger die Bühne betrat jubelten die Zuschauer besonders laut. Peter Pickel, einst in Rostock "Goldschütze" und stellvertretend für die europäischen Triumphe im Europapokal und im City-Cup geladen, meinte: "Ich war damals in der Mannschaft das Hätschelkind, deshalb hatte ich viele Väter, die sich um mich gekümmert haben. Den größten Lehrer habe ich dabei in Martin Karcher gefunden, der ja auch vor mir im Tor gespielt hat."

Umrahmt von sportlichen Darbietungen der Handball- und Fußball-Kinder endete der Festakt mit einer guten Tat: Susanne Arning überreichte einen Scheck im Wert von 500 Euro an Wolfgang Schmitz vom Kinderhospiz “Löwenherz” in Syke. Der Verein hatte das Spendengeld im März erwirtschaftet, als die mittlerweile geschlossene Vereinsgaststätte Diekmann für einen Tag wieder geöffnet hatte.




Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!


» Datenschutzhinweise zu nutzungsbasierter Werbung