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Montag · 23.05.2016 · 12:47 Uhr · jun

Beschluss des DHB-Bundesrats: Drei-Angriffs-Pause gilt nur im Profibereich


Drei Angriffe Pause bei einer Behandlung auf dem Spielfeld wird nicht in allen Ligen Pflicht
Foto: Jenny Seidel
Der Bundesrat des Deutschen Handball-Bundes hat eine Zusatzbestimmung für eine IHF-Regeländerung beschlossen. "Die Erläuterung zu Regel 4:11 "Verletzter Spieler" (Aussetzen von 3 Angriffen) findet nur in den vom DHB und den Ligaverbänden geleiteten Spielbetrieben Anwendung", heißt es im Protokoll der Bundesratssitzung.

Damit gilt die Regeländerung nur im "Profibereich" - genau genommen in der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga und den Jugend-Bundesligen sowie im DHB-Pokal beginnend mit der 1. Hauptrunde, der Deutschen Amateur-Pokalmeisterschaft und den Deutschen Meisterschaften in der Jugend.

Diese Zusatzbestimmung trägt die Kennzeichnung „Nur gültig für den Bereich des DHB“ und wurde beschlossen, da der Weltverband IHF (bisher) keine eigene Öffnungsklausel zu den fünf Regeländerungen veröffentlicht hat und es gerade an dieser Regel viel Kritik. Bisher gibt es im Regelwerk acht weitere Zusatzbestimmungen, die u.a. erlauben, dass Spiele von einem Schiedsrichter geleitet werden dürfen - das IHF-Regelwerk sieht „zwei gleichberechtigte Schiedsrichter“ vor.


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