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Samstag · 13.08.2016 · 17:25 Uhr · Felix Buß

"Freude überwiegt" - Patrick Groetzki nach Olympia-Aus mit drei Toren bei Löwen-Sieg


Patrick Groetzki - wieder im Trikot der Rhein-Neckar Löwen im Einsatz
Foto: Ingrid Anderson-Jensen
Patrick Groetzki stand im Aufgebot des DHB-Teams für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, in den ersten beiden Spielen kam er allerdings auf keine Einsatzminute und reiste dann vor der dritten Partie ab. Eine Knieverletzung sorgte für den Wechsel und die Nachnominierung von Steffen Weinhold. "Das ist eine für Patrick extrem bittere Geschichte", erklärte Bob Hanning. "Wir haben leider wenig Zeit, Patricks Verletzung hier auszukurieren", fügte Dagur Sigurdsson an. Der Außen unterzog sich heute bei einem Test der Rhein-Neckar Löwen in der Schweiz einem Belastungstest, kam in der zwanzigsten Minute und erzielte drei Treffer - in der zweiten Halbzeit wurde er nach der Verletzung von Alex Petersson teilweise auch im Rückraum eingesetzt. Felix Buß sprach mit ihm.

Patrick Groetzki, die Frage, die sich vermutlich ganz Handball-Deutschland stellt: Wie geht es Dir?

Patrick Groetzki:
Es geht mir schon wieder ein bisschen besser. Wir wollten heute einen kleinen Belastungstest durchführen. Eigentlich war geplant, dass ich zweimal zehn Minuten spiele. Dass wurde dann dadurch etwas mehr, dass sich Alexander Petersson verletzt hat und wir sonst niemanden gehabt hätten. Es hat sich noch nicht top angefühlt, aber schon deutlich besser als vor ein paar Tagen. Das habe ich beim Warmmachen schon gemerkt. Ich muss aber gerade besonders auf das Knie achten und mache in der Spielvorbereitung etwas mehr dafür.

Wie fandest Du Euer Spiel gegen Sankt Gallen? Das Ergebnis war mit 38:24 ja standesgemäß ...

Patrick Groetzki:
Wir sind ja noch nicht vollzählig. Von dem, was ich am heutigen Tag mitbekommen habe und was ich in den vergangenen Wochen aus Erzählungen weiß, läuft es im Training sehr gut. Es ist ein guter Zug dahinter, auch von den neuen Spielern. Das lässt hoffen, was die restliche Vorbereitung angeht.

Vor wenigen Tagen warst Du noch in Rio, jetzt stehst Du hier in der Sporthalle Rankhof in Basel. Wie fühlt sich das an?

Patrick Groetzki:
Vor dem Spiel, als es losging, habe ich schon gedacht: „Irgendwie ist das ein komisches Gefühl.“ Vor ein paar Tagen noch in der Olympiahalle und jetzt in Basel in einer deutlich kleineren Halle. Aber die Freude überwiegt, dass ich heute wieder ein bisschen spielen konnte – und auch wieder bei der Mannschaft zu sein. Das ging dann ganz schnell, wieder in diesen Modus umzuschalten.

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