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Montag · 20.03.2017 · 16:19 Uhr · chs

Copa del Rey: Irun und Cangas trotz Hinspielniederlage bei Endrunde


Foto: Asobal
Nicht nur die Bundesliga, sondern auch die spanische Liga Asobal pausierte am Wochenende, denn in Spanien wurden die Rückspiele in der 4. Runde der Copa del Rey ausgetragen und Helvetia Anaitasuna, BM Huesca, Bidasoa Irun und BM Cangas haben sich für das Final 8 qualifiziert, das von 9.-11.06. ausgetragen wird. Die vier Topclubs FC Barcelona, Naturhouse La Rioja, Ademar Leon und BM Granollers waren aufgrund der Ligaplatzierung in der vergangenen Saison schon für die Endrunde gesetzt. Der Austragungsort der Endrunde steht hingegen noch nicht fest.

Bidasoa Irun hatte unter der Woche deutlich mit 21:28 bei Benidorm verloren (wir berichteten) und musste somit einen großen Rückstand aufholen. Die Gäste hielten rund zwanzig Minuten Schritt (9:7), dann begann Bidasoa sich langsam abzusetzen, führte zur Pause mit vier Toren (14:10). Im zweiten Durchgang dauerte es gerade einmal fünf Minuten, bis die Hypothek aus dem Hinspiel aufgeholt war, die Hausherren drückten aber weiter aufs Gaspedal und zogen bis auf neun Tore (24:15) davon. Mit dem 29:22 von Benidorms Esteban war klar, dass Irun mit mindestens acht Toren gewinnen musste. In der Schlussminute war dann Routinier Cuartero, der verzog und auf der Gegenseite konnte dann Azkue, der dann den 32:23-Endstand erzielte.

Mit einem minimalen Polster von einem Treffer war Helvetia Anaitasuna nach dem 27:26-Heimsieg nach Santander gereist, doch Gastgeber CDE Sinfin legte einen kompletten Fehlstart hin und benötigte über zehn Minuten für den ersten Treffer und sah sich so in eigener Halle mit einem 0:6 konfrontiert. Der Melsunger Europapokalgegner schien zum Seitenwechsel (7:13) klar in Richtung Endrunde zu marschieren, die Basken gerieten dann aber Mitte der zweiten Halbzeit (15:16) noch einmal unter Druck. Sinfin konnte das Spiel aber nicht kippen, Anaitasuna zog vom 17:18 auf 18:21 weg und siegte am Ende mit vier Toren (22:26).

Auch BM Huesca konnte den knappen 28:26-Hinspielsieg über Guadalajara ins Ziel bringen und das Rückspiel mit 28:27 für sich entscheiden. Die Gäste legten von Beginn an vor, führten nach einer Viertelstunde schon mit sechs Toren (4:10). Dann aber kämpfte sich das Team um den ehemaligen HBL-Profi Jose Javier Hombrados zurück in die Partie, war beim 13:13 zur Halbzeit auf Augenhöhe. Die Partie zu kippen gelang den Hausherren aber nicht, Huesca blieb bis zum Ende knapp in der Vorlage.

Eine Hypothek von drei Toren nach der 23:26-Hinspielniederlage bei Villa de Aranda hat hingegen der BM Cangas, der das Rückspiel mit 26:22 gewann. Eine starke 5:1-Abwehr und Torhüter Pedro Hermones (46 % Fangquote) sorgten dafür, dass der Rückstand beim 5:2 bereits aufgeholt war. Cangas baute die Führung bis auf fünf Tore (11:6) aus, schien zum Beginn der zweiten Hälfte (19:12) klar das Final 8 zu erreichen. Dann aber sorgte eine Schwächephase der Hausherren noch einmal für Spannung, beim 21:19 war Villa de Aranda wieder in der Endrunde. Es blieb bis zum Ende spannend, beim 25:22 neunzig Sekunden vor dem Ende verpasste es Raul Nantes die Gäste in der Gesamtwertung nach vorne zu werfen und Potic wurde für Cangas zum Matchwinner.


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