Donnerstag · 15.12.2011 · 08:03 Uhr · P. Gebhardt
Am Bodensee nicht baden gehen: SG H2Ku am Sonntag in Konstanz
Zum letzten Mal im Jahre 2011 geht Drittligist SG H2Ku Herrenberg am Wochenende auf Punktejagd. Bei der HSG Konstanz geht es Sonntag für das Team von Trainer Axel Kromer um eine gute Ausgangsposition für die zweite Halbserie. Die Konstanzer, die in den letzten Spielen sprichwörtlich Konstanz vermissen ließen, gehen dabei trotzdem wohl als leichter Favorit ins Rennen.
Der rote Faden zieht sich weiter durch die aktuelle Spielzeit. In der heimischen Markweghalle fegen die Hold, Kiener und Co. ihre Gegner regelmäßig vom Parkett, um eine Woche später auswärts am Kontrahenten und den eigenen Ansprüchen zu scheitern. Gegen die TSG Groß-Bieberau (33:26) bekamen die Zuschauer wieder einmal eine Gala geboten, wobei der Coach gerade anfangs noch Nachholbedarf erkannte. „In der ersten Hälfte haben wir zu wenig Druck auf den Ballführenden ausgeübt und zu statisch im Angriff agiert“, so Axel Kromer nach Spielschluss. Da dies nach dem Seitenwechsel deutlich besser wurde, konnte der Vorsprung bis zum Schlusspfiff kontinuierlich ausgebaut werden.
Eine solche Leistung auch einmal auswärts anzubieten, versucht die SG H2Ku nun erneut. Dabei ist eine Prognose im Vorfeld selten so schwer vorauszusagen wie diesmal. Fast schon traditionell weist die HSG Konstanz einen durchaus gut besetzten Kader auf. Für absolute Spitzenplätze reicht es aber auch schon seit einiger Zeit nicht aus. Seit dem Zweitligaabstieg 2004 tummeln sich die Mannen vom Bodensee stets im oberen Mittelfeld, ohne aber im Titelkampf eingreifen zu können. Und auch in diesem Jahr wiederholt sich scheinbar dieses Muster. Grandios in die Saison gestartet (9:3 Punkte) rutschte das Team von Trainer Daniel Eblen auf den momentan achten Tabellenplatz ab, allerdings auch nur zwei Punkte hinter dem Vierten, der SG H2Ku Herrenberg. Ein Grund für den Platz im Mittelfeld liegt unter anderem in den drei letzten Heimpartien der Konstanzer begründet. Diese gingen allesamt verloren, vor allem das 22:34 gegen die SG Köndringen/Teningen schmerzte da sehr. Da im Gegenzug aber die Auswärtspartien in diesem Zeitraum siegreich gestaltet werden konnten, blieb der HSG Konstanz ein Absturz erspart.
Auf dem Papier also durchaus gute Aussichten auf einen Auswärtssieg für das Team aus dem Gäu. Dem steht allerdings das SG- Auswärtsgesicht entgegen. Vier Auswärtspunkte, bei den Kellerkindern der Liga ergattert, dürfte auf Konstanzer Seite kaum für weiche Knie sorgen. Und so sieht Axel Kromer seine Herrenberger Mannschaft auch in der Außenseiterrolle, was jedoch den Siegeswillen keineswegs schmälert: „Natürlich peilen wir auch in Konstanz einen Sieg an“, gibt er die Marschroute vor. Schaut man sich das Folgeprogramm der SG H2Ku an, wird deutlich, wie wichtig ein doppelter Punktgewinn in der Schänzle-Halle wäre. Mit zwei Heimspielen hintereinander zu Rückrundenbeginn Ende Januar hätte das Team von Kapitän Lars Meyer-Hübner die große Chance, sich auf längere Sicht in der Spitzengruppe festzusetzen. Eine Konstellation, von der Coach Kromer allerdings, vorerst zumindest, nichts wissen will. „Auch am Sonntag sind nur zwei Punkte zu vergeben“, wiegelt er ab.
Natürlich wird das Team wieder alles daran setzen, mal wieder eine überzeugende Auswärtsleistung abzuliefern. Mit einem fast vollständigen Kader hat Kromer wieder die Qual der Wahl, angefangen auf der Torhüterposition. Auch wenn dies natürlich ein Luxusproblem sein dürfte, ist es doch jedes Mal, wie letzte Woche gegen Groß-Bieberau, ein Härtefall, einen guten der drei Torhüter nicht einzusetzen. Dies gibt der Trainer auch unumwunden zu, zumal alle Keeper einen hervorragenden Trainingseindruck hinterlassen haben. Eine Konstanz in Konstanz auf allen Positionen ist aber auf jeden Fall eine Grundvoraussetzung, um die zwei Punkte mit nach Herrenberg nehmen zu können. Das letzte Quäntchen aus den Spielern herauskitzeln könnten aber auch die Auswärtsfans der SG. Spieler und Trainer hoffen auf viele Ausfugsfreudige, die nach einem Tag am Bodensee die Mannschaft am späten Nachmittag lautstark unterstützen. Das Team müsste diese Unterstützung nur noch umsetzen.
Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!
Der rote Faden zieht sich weiter durch die aktuelle Spielzeit. In der heimischen Markweghalle fegen die Hold, Kiener und Co. ihre Gegner regelmäßig vom Parkett, um eine Woche später auswärts am Kontrahenten und den eigenen Ansprüchen zu scheitern. Gegen die TSG Groß-Bieberau (33:26) bekamen die Zuschauer wieder einmal eine Gala geboten, wobei der Coach gerade anfangs noch Nachholbedarf erkannte. „In der ersten Hälfte haben wir zu wenig Druck auf den Ballführenden ausgeübt und zu statisch im Angriff agiert“, so Axel Kromer nach Spielschluss. Da dies nach dem Seitenwechsel deutlich besser wurde, konnte der Vorsprung bis zum Schlusspfiff kontinuierlich ausgebaut werden.
Eine solche Leistung auch einmal auswärts anzubieten, versucht die SG H2Ku nun erneut. Dabei ist eine Prognose im Vorfeld selten so schwer vorauszusagen wie diesmal. Fast schon traditionell weist die HSG Konstanz einen durchaus gut besetzten Kader auf. Für absolute Spitzenplätze reicht es aber auch schon seit einiger Zeit nicht aus. Seit dem Zweitligaabstieg 2004 tummeln sich die Mannen vom Bodensee stets im oberen Mittelfeld, ohne aber im Titelkampf eingreifen zu können. Und auch in diesem Jahr wiederholt sich scheinbar dieses Muster. Grandios in die Saison gestartet (9:3 Punkte) rutschte das Team von Trainer Daniel Eblen auf den momentan achten Tabellenplatz ab, allerdings auch nur zwei Punkte hinter dem Vierten, der SG H2Ku Herrenberg. Ein Grund für den Platz im Mittelfeld liegt unter anderem in den drei letzten Heimpartien der Konstanzer begründet. Diese gingen allesamt verloren, vor allem das 22:34 gegen die SG Köndringen/Teningen schmerzte da sehr. Da im Gegenzug aber die Auswärtspartien in diesem Zeitraum siegreich gestaltet werden konnten, blieb der HSG Konstanz ein Absturz erspart.
Auf dem Papier also durchaus gute Aussichten auf einen Auswärtssieg für das Team aus dem Gäu. Dem steht allerdings das SG- Auswärtsgesicht entgegen. Vier Auswärtspunkte, bei den Kellerkindern der Liga ergattert, dürfte auf Konstanzer Seite kaum für weiche Knie sorgen. Und so sieht Axel Kromer seine Herrenberger Mannschaft auch in der Außenseiterrolle, was jedoch den Siegeswillen keineswegs schmälert: „Natürlich peilen wir auch in Konstanz einen Sieg an“, gibt er die Marschroute vor. Schaut man sich das Folgeprogramm der SG H2Ku an, wird deutlich, wie wichtig ein doppelter Punktgewinn in der Schänzle-Halle wäre. Mit zwei Heimspielen hintereinander zu Rückrundenbeginn Ende Januar hätte das Team von Kapitän Lars Meyer-Hübner die große Chance, sich auf längere Sicht in der Spitzengruppe festzusetzen. Eine Konstellation, von der Coach Kromer allerdings, vorerst zumindest, nichts wissen will. „Auch am Sonntag sind nur zwei Punkte zu vergeben“, wiegelt er ab.
Natürlich wird das Team wieder alles daran setzen, mal wieder eine überzeugende Auswärtsleistung abzuliefern. Mit einem fast vollständigen Kader hat Kromer wieder die Qual der Wahl, angefangen auf der Torhüterposition. Auch wenn dies natürlich ein Luxusproblem sein dürfte, ist es doch jedes Mal, wie letzte Woche gegen Groß-Bieberau, ein Härtefall, einen guten der drei Torhüter nicht einzusetzen. Dies gibt der Trainer auch unumwunden zu, zumal alle Keeper einen hervorragenden Trainingseindruck hinterlassen haben. Eine Konstanz in Konstanz auf allen Positionen ist aber auf jeden Fall eine Grundvoraussetzung, um die zwei Punkte mit nach Herrenberg nehmen zu können. Das letzte Quäntchen aus den Spielern herauskitzeln könnten aber auch die Auswärtsfans der SG. Spieler und Trainer hoffen auf viele Ausfugsfreudige, die nach einem Tag am Bodensee die Mannschaft am späten Nachmittag lautstark unterstützen. Das Team müsste diese Unterstützung nur noch umsetzen.
Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!










