Montag · 26.09.2011 · 06:22 Uhr · Benedikt Anderes
Kriens erkämpft sich einen Sieg gegen Amicitia
Gewinnen, egal wie - das war Programm im NLA-Spiel des HC Kriens-Luzern gegen GC Amicitia Zürich. Tatsächlich: Der HC Kriens-Luzern erkämpfte sich mit einem 24:22 (13:11)-Sieg zwei enorm wichtige Punkte. Und wohl auch einiges an Selbstvertrauen für kommende Aufgaben. Wenngleich offensichtlich war, dass diesmal das Zählbare vor dem Glamour und dem Glanz kam.
Der HC Kriens-Luzern sicherte sich verdient zwei wichtige Punkte. Vor eigenem Anhang wurde die Partie gegen GC Amicitia Zürich aber zum erwartet heißen Tanz. Denn die offensive Abwehr der Zürcher stellte den HCK einmal mehr während langen Phasen des Spiels vor ernsthafte Probleme. Erfreulich immerhin, dass es kurz und nach der Pause gelang, mit den richtigen Ideen etwas dagegen zu unternehmen. Für den HCK ein weiterer Schritt, um auch in kommenden Aufgaben zu bestehen.
Dass man Partien zuerst einmal in der Deckung gewinnt, ist eine Binsenwahrheit. Sie erhielt beim Spiel des HCK neue Aktualität. Denn defensiv war der HCK zumindest während 50 Minuten Herr der Lage. Die Zürcher betrieben enorm viel Aufwand, um zu Chancen zu kommen. Das junge Team spielte dynamisch und konsequent Richtung Tor, kam aber letztlich zu wenig sicheren Chancen. Erst in der Schlussphase, als beim HCK die Aggressivität in der Deckung nachließ, spazierten" die Zürcher zu einfachen Toren.
Dass sich die weitgehend sattelfeste Krienser Deckung für die Zürcher nicht schon früher rächte und in einem deutlichen Rückstand ausdrückte, das lag am Gastgeber. Denn der sündigte in der Offensive, ließ Dynamik und Spielwitz lange Zeit vermissen und "erlaubte" sich im Abschluss eine Fehlerquote, die deutlich zu hoch war. Einmal mehr wurde mit erspielten Chancen allzu großzügig umgegangen. Dazu unterliefen dem nervösen Team ungewohnt viele Fehler. Abspielfehler, Zuspielfehler, Abschlussfehler - die Quote war ungewohnt hoch und lieferte den Beweis, dass das Team nach Sicherheit suchte.
Das zeigte sich auch in der Tatsache, dass trotz weitgehend guter Deckungsarbeit kaum ein Angriff lief, der dem Namen "Tempo-Gegenstoss" gerecht würde. Dazu gelang es dem HCK auch nicht, im gebundenen Spiel mit einem konsequenten Einbezug des Kreisläufers für Druck auf der Linie zu sorgen. Die Konsequenz: GC Amicitia biss sich resultatmäßig am Gastgeber fest und hielt die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufrecht.
Entschieden wurde die Partie letztlich, weil der HCK gerade rechtzeitig zu etwas mehr Sicherheit fand. Gefunden hat er sie unmittelbar nach der Pause, als das Team mit mehr Dynamik den Weg zum Tor suchte. Vom 13:11 zogen die Einheimischen auf fünf Tore davon. Dazu gelangen auch dem eingewechselten Keeper Roman Schelbert wichtige Paraden (er stand im Tor, nachdem Aleksejev nach einem Kopftreffer beim Penalty aus dem Spiel musste). In dieser Phase war es einmal mehr Boris Stankovic, der auf der Rückraumposition den verletzten Dani Schmid ersetzend für den Unterschied sorgte. Gleich vier seiner total neun Tore erzielte der konstante Serbe in dieser Phase und holte damit für sein Team die Kastanien aus dem Feuer.
Letztlich war es der Kampf, der dem HCK diesen enorm wichtigen Sieg ermöglichte. Er bildete die Grundlage für zwei wertvolle Punkte. Dass in einigen Wochen kein Hahn mehr danach kräht, dass der Vollerfolg gegen die Zürcher ohne viel spielerischen Glanz «erlitten» wurde, braucht nicht speziell erwähnt zu werden. Für den HCK aber bildet der Vollerfolg einen nächsten wichtigen Schritt in die Zukunft. Ein Erfolg, auf dem sich bauen lässt. Nicht obschon, sondern gerade weil er hart erkämpft war.
HC Kriens-Luzern - GC Amiciita Zürich 24:22 (13:11)
Krauerhalle, 650 Zuschauer. SR Brianza/Lämmler.
HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert /ab 26.); Fellmann (1), Willisch (2), Hedin, Båverud (4), Steiger (3/1), Raemy (3), Beljanski, Nyffenegger, Baviera, Hess (1), Stankovic (9/4), Petrig (1).
GC Amicitia Zürich: Bringolf/Schubiger; Ljubanovic (2), Filip Maros, Egger, Spengler (4), Klimciauskas (1), Sidorowicz (4), Ramadani (2/1), Grundböck, Ramseier (5/1), Freivogel (4), Fongué, Luka Maros.
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Der HC Kriens-Luzern sicherte sich verdient zwei wichtige Punkte. Vor eigenem Anhang wurde die Partie gegen GC Amicitia Zürich aber zum erwartet heißen Tanz. Denn die offensive Abwehr der Zürcher stellte den HCK einmal mehr während langen Phasen des Spiels vor ernsthafte Probleme. Erfreulich immerhin, dass es kurz und nach der Pause gelang, mit den richtigen Ideen etwas dagegen zu unternehmen. Für den HCK ein weiterer Schritt, um auch in kommenden Aufgaben zu bestehen.
Dass man Partien zuerst einmal in der Deckung gewinnt, ist eine Binsenwahrheit. Sie erhielt beim Spiel des HCK neue Aktualität. Denn defensiv war der HCK zumindest während 50 Minuten Herr der Lage. Die Zürcher betrieben enorm viel Aufwand, um zu Chancen zu kommen. Das junge Team spielte dynamisch und konsequent Richtung Tor, kam aber letztlich zu wenig sicheren Chancen. Erst in der Schlussphase, als beim HCK die Aggressivität in der Deckung nachließ, spazierten" die Zürcher zu einfachen Toren.
Dass sich die weitgehend sattelfeste Krienser Deckung für die Zürcher nicht schon früher rächte und in einem deutlichen Rückstand ausdrückte, das lag am Gastgeber. Denn der sündigte in der Offensive, ließ Dynamik und Spielwitz lange Zeit vermissen und "erlaubte" sich im Abschluss eine Fehlerquote, die deutlich zu hoch war. Einmal mehr wurde mit erspielten Chancen allzu großzügig umgegangen. Dazu unterliefen dem nervösen Team ungewohnt viele Fehler. Abspielfehler, Zuspielfehler, Abschlussfehler - die Quote war ungewohnt hoch und lieferte den Beweis, dass das Team nach Sicherheit suchte.
Das zeigte sich auch in der Tatsache, dass trotz weitgehend guter Deckungsarbeit kaum ein Angriff lief, der dem Namen "Tempo-Gegenstoss" gerecht würde. Dazu gelang es dem HCK auch nicht, im gebundenen Spiel mit einem konsequenten Einbezug des Kreisläufers für Druck auf der Linie zu sorgen. Die Konsequenz: GC Amicitia biss sich resultatmäßig am Gastgeber fest und hielt die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufrecht.
Entschieden wurde die Partie letztlich, weil der HCK gerade rechtzeitig zu etwas mehr Sicherheit fand. Gefunden hat er sie unmittelbar nach der Pause, als das Team mit mehr Dynamik den Weg zum Tor suchte. Vom 13:11 zogen die Einheimischen auf fünf Tore davon. Dazu gelangen auch dem eingewechselten Keeper Roman Schelbert wichtige Paraden (er stand im Tor, nachdem Aleksejev nach einem Kopftreffer beim Penalty aus dem Spiel musste). In dieser Phase war es einmal mehr Boris Stankovic, der auf der Rückraumposition den verletzten Dani Schmid ersetzend für den Unterschied sorgte. Gleich vier seiner total neun Tore erzielte der konstante Serbe in dieser Phase und holte damit für sein Team die Kastanien aus dem Feuer.
Letztlich war es der Kampf, der dem HCK diesen enorm wichtigen Sieg ermöglichte. Er bildete die Grundlage für zwei wertvolle Punkte. Dass in einigen Wochen kein Hahn mehr danach kräht, dass der Vollerfolg gegen die Zürcher ohne viel spielerischen Glanz «erlitten» wurde, braucht nicht speziell erwähnt zu werden. Für den HCK aber bildet der Vollerfolg einen nächsten wichtigen Schritt in die Zukunft. Ein Erfolg, auf dem sich bauen lässt. Nicht obschon, sondern gerade weil er hart erkämpft war.
HC Kriens-Luzern - GC Amiciita Zürich 24:22 (13:11)
Krauerhalle, 650 Zuschauer. SR Brianza/Lämmler.
HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert /ab 26.); Fellmann (1), Willisch (2), Hedin, Båverud (4), Steiger (3/1), Raemy (3), Beljanski, Nyffenegger, Baviera, Hess (1), Stankovic (9/4), Petrig (1).
GC Amicitia Zürich: Bringolf/Schubiger; Ljubanovic (2), Filip Maros, Egger, Spengler (4), Klimciauskas (1), Sidorowicz (4), Ramadani (2/1), Grundböck, Ramseier (5/1), Freivogel (4), Fongué, Luka Maros.
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