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Samstag · 04.08.2012 · 23:51 Uhr · Christian Stein - handball-world.com

Spanien erteilt Ungarn eine Lehrstunde


Nicht zu stoppen: Julen Aguinagalde
Foto: Michael Heuberger
Über weite Strecken der ersten Halbzeit noch ausgeglichen, wurde die Partie zwischen Spanien und Ungarn immer mehr zur Einbahnstraße. Die Iberer setzten sich letztlich klar mit 33:22 (16:13) durch und stehen damit endgültig im Viertelfinale. Ungarn bekam vor allem Kreisläufer Julen Aguinagalde (9) sowie Linkshänder Jorge Maqueda (7) nicht in den Griff, bei den Magyaren konnte Laszlo Nagy (7) die meisten Tore erzielen.

Aufgrund der Konstellation in der Vorrundengruppe war die Begegnung von untergeordneter Bedeutung, denn über den Einzug ins Viertelfinale entscheidet einzig und allein der Ausgang des letzten Spiels gegen Serbien. Spanien hingegen konnte mit einem Sieg zumindest Platz 3 sichern und müsste sich in der Tabelle nur noch nach oben orientieren. Entsprechend entschlossen starteten die Iberer in die Partie, zwangen Ilyes früh zum Ballverlust und konnten durch Aguinagalde vom Kreis schnell mit 1:0 in Führung gehen.

Spanien kontrollierte von Beginn an das Geschehen, konnte sich aber zunächst kaum deutliche Vorteile spielen. Immer wieder kamen die Magyaren zurück und hielten die Begegnung rund 25 Minuten lang absolut ausgeglichen. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs, als einmal mehr die Kräfte bei Ungarns Stamm schwanden, konnte sich der WM-Dritte mit vier Treffern in Folge einen Vier-Tore-Vorsprung erspielen, ehe Czaszar zum 13:16-Pausenstand traf.

Auch im zweiten Spielabschnitt sollte sich an der Dominanz der Iberer nichts ändern. Ungarn wehrte sich nach Kräften, fand aber kein Mittel, um die Angriffsmaschinerie der Spanier zu stoppen. Anders das Team von Valero Rivera. Der Medaillenfavorit nutzte jeden Fehler aus und schraubte das Ergebnis immer weiter nach oben. Dabei steckte man sogar noch die Verletzung von Dani Sarmiento weg, der nach seinem Tor zum 24:18 (43.) das Parkett mit einer Sprunggelenksverletzung verlassen musste. Am Ende stand dennoch ein klarer 33:22-Erfolg zu Buche.





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