Samstag · 28.01.2012 · 10:04 Uhr · dpa, fcb
Zarko Sesum bei Flaschenwurf verletzt
Durch einen Flaschenwurf ist der serbische Handballer Zarko Sesum nach dem Europameisterschafts-Halbfinale gegen
Kroatien (26:22) in Belgrad am Auge verletzt worden. Der 25 Jahre alte Rückraumspieler von den Rhein-Neckar Löwen sollte die Nacht zu Samstag mit einer Blessur an der Netzhaut im Krankenhaus verbringen.
Ob er im Finale gegen Dänemark am Sonntag auflaufen kann, war zunächst unklar. "Wir können nur hoffen, dass er sich bis zum Training wieder erholt", sagte Trainer Veselin Vukovic. Entgegen Meldungen ausländischer Medien handelte es sich bei dem Wurfgeschoss nicht um einen Dartpfeil, sondern um eine Plastikwasserflasche, die Sesum am Kopof traf und für ein blaues Auge sorgte. Sesum wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, hofft aber bereits am heutigen Training wieder teilnehmen zu können.
Die Flasche wurde offenbar von einem Zuschauer in Richtung des kroatischen Coaches Slavko Goluza geworfen, traf jedoch Sesum. Das Spiel stand wegen Ausschreitungen serbischer Hooligans unter besonderer Beobachtung, mehrere tausend Polizisten waren im Einsatz. Serben hatten am Mittwoch zwei kroatische Fahrzeuge in Brand gesetzt, einen Tag zuvor hatten Gewalttäter eine Autokolonne gestoppt und kroatische Fans verprügelt.
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Ob er im Finale gegen Dänemark am Sonntag auflaufen kann, war zunächst unklar. "Wir können nur hoffen, dass er sich bis zum Training wieder erholt", sagte Trainer Veselin Vukovic. Entgegen Meldungen ausländischer Medien handelte es sich bei dem Wurfgeschoss nicht um einen Dartpfeil, sondern um eine Plastikwasserflasche, die Sesum am Kopof traf und für ein blaues Auge sorgte. Sesum wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, hofft aber bereits am heutigen Training wieder teilnehmen zu können.
Die Flasche wurde offenbar von einem Zuschauer in Richtung des kroatischen Coaches Slavko Goluza geworfen, traf jedoch Sesum. Das Spiel stand wegen Ausschreitungen serbischer Hooligans unter besonderer Beobachtung, mehrere tausend Polizisten waren im Einsatz. Serben hatten am Mittwoch zwei kroatische Fahrzeuge in Brand gesetzt, einen Tag zuvor hatten Gewalttäter eine Autokolonne gestoppt und kroatische Fans verprügelt.
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