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Dienstag · 26.02.2013 · 15:46 Uhr · cie, HP THW

"Warm anziehen" - Kiels Gegner Medwedi Tschechow im Portrait


Vladimir Maximov ist mit Chekhovski Medvedi Moskau Serienmeister in Russland
Foto: Michael Heuberger
Mit einem Lächeln kommentierte Dominik Klein die Frage nach der Auslosung im Achtelfinale. "Warm anziehen", müsse sich der Verein für die Reise nach Moskau. "Moskau war die stärkste Mannschaft, die für uns im Auslosungstopf war. Es ist gut, dass wir das Rückspiel in Kiel vor unseren eigenen Fans bestreiten können", so Klein weiter.

"Wer zum Final4-Turnier nach Köln will, muss auch Medwedi schlagen. Das ist der attraktivste, aber auch schwerste Gegner, zudem bedeutet das Reisestress", kommentierte Kiels Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust das Los. Vor drei Jahren, als der THW seinen zweiten Champions-League-Sieg feierte, hatte Tschechow - fast identisch mit der russischen Nationalmannschaft - das Halbfinale in Köln erreicht. "Die sind stark", urteilte Geschäftsführer Klaus Elwardt kurz und bündig und merkte an: "Leider eine weite Reise. Wir müssen ein Visum beantragen."

In Russland zieht Medvedi einsam seine Bahnen, seit elf Jahren wurde die Meisterschaft in Serie gewonnen. In der Champions League wartet das Team von Trainerlegende Vladimir Maximov allerdings noch auf den großen Wurf. Bereits dreizehn Teilnahmen in der Champions League stehen zu Buche, lediglich 2010 bei der ersten Austragung des Final Four gelang allerdings ein Einzug ins Halbfinale.

2009 und 2011 war jeweils im Viertelfinale Schluss. Als größter internationaler Erfolg steht so der Gewinn des Pokalsiegerwettbewerbs 2006 zu Buche - nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions League nutzte das russische Team die Chance im zweiten Wettbewerb.

In der laufenden Spielzeit hatten die nahe Moskau beheimateten Russen in der Gruppenphase gegen Hamburg und Flensburg gespielt und nur einmal verloren. Bis zum Ende waren sie im Dreikampf um den Sieg in der Gruppe A vertreten, konnten die drei letzten Partien allerdings nicht gewinnen - sind andererseits aber auch seit sieben Spielen ungeschlagen.

Der Grund sind insgesamt vier Unentschieden, drei davon in den drei letzten Spielen. "Uns fehlt einfach die Erfahrung in engen Partien, denn so etwas haben wir in der nationalen Liga nie", erklärte Teammanager Alexander Safonov, warum das Team mehrfach Führungen in den letzten Minuten noch aus der Hand gab.

Namen wie Timur Dibirov, Alexej Rastvortsev oder Siarhei Harbok - der nach russischer Transkription nun als Sergej Gorbok geführt wird - sind im internatonalen Handball bestens bekannt. Ein Großteil des Teams, das auch nach dem Abschied von Maximov als Nationaltrainer den Großteil der Landesauswahl stellt, machte zudem im Januar bei der WM in Spanien mit teils beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam. Bester Schütze der russischen Auswahl war dabei Dibirov, der auch in der Champions League bereits 52 mal ins Schwarze traf.

Bisherige Ergebnisse in der Gruppenphase der Champions League:

21.02.2013
17:15 Uhr
Medwedi Tschechow - SG Flensburg-H.
10. Spieltag (Champions League)
29:29
(14:13)
17.02.2013
19:00 Uhr
Montpellier HB - Medwedi Tschechow
9. Spieltag (Champions League)
30:30
(17:17)
07.02.2013
15:45 Uhr
Medwedi Tschechow - HSV Hamburg
8. Spieltag (Champions League)
29:29
(17:13)
29.11.2012
19:30 Uhr
RK Partizan Belgrad - Medwedi Tschechow
7. Spieltag (Champions League)
27:31
(14:11)
22.11.2012
18:30 Uhr
Medwedi Tschechow - Ademar Leon
6. Spieltag (Champions League)
36:22
(18:8)
17.11.2012
18:00 Uhr
Ademar Leon - Medwedi Tschechow
5. Spieltag (Champions League)
22:29
(10:12)
18.10.2012
18:30 Uhr
Medwedi Tschechow - Montpellier HB
4. Spieltag (Champions League)
35:30
(19:15)
14.10.2012
17:30 Uhr
SG Flensburg-H. - Medwedi Tschechow
3. Spieltag (Champions League)
36:26
(19:14)
04.10.2012
20:00 Uhr
HSV Hamburg - Medwedi Tschechow
2. Spieltag (Champions League)
27:27
(15:12)
27.09.2012
18:30 Uhr
Medwedi Tschechow - RK Partizan Belgrad
1. Spieltag (Champions League)
38:31
(21:16)


Torschützen in der Gruppenphase der Champions League:

1. Timur Dibirow 52 5.2
2. Sergej Harbok 46 4.6
3. Sergej Schelmenko 38 3.8
4. Danil Schischkarew 29 2.9
5. Dmitri Kowalew 28 7
6. Michail Tschipurin 25 2.5
7. Alexej Rastwortsew 24 2.4
8. Wassili Filippow 22 2.4
9. Samuel Aslanyan 11 1.1
10. Dmitri Schitnikow 8 0.8
11. Eduard Kokscharow 7 0.8
12. Aleksandr Tschernoiwanow 7 0.7
13. Alexander Dereven 6 0.7
14. Egor Evdokimov 3 0.3
15. Vladislav Koshman 1 0.2
16. Richard Stochl 1 0.1

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