Dienstag · 31.07.2012 · 17:37 Uhr · Simon Kottmann - ASV Hamm-Westfalen
Torsten Friedrich: Der Routinier in Doppelrolle
Auch in seinem fünften Jahr beim ASV Hamm-Westfalen hat sich die Zahl der Aufgaben von Routinier Torsten Friedrich nur unwesentlich verringert. Allerdings werden die Handballfans der Westfalen den beliebten Torwart in der Saison 2012/13 in anderen Rollen als zuletzt erleben. So ist der 41-Jährige nicht nur als Stellvertreter von Neuzugang Felix Storbeck eingeplant, sondern gleichzeitig ist er auch als Co-Trainer, Torwarttrainer und auch als Coach der A-Jugend-Bundesligamannschaft aktiv. Im Rahmen des achttägigen Trainingslagers am Wörthersee äußerste sich Torsten Friedrich zu seinen neuen Aufgaben und Erwartungen.
Im Laufe der Saison werden Sie 42 Jahre alt. Als Profisportler sicher eine bemerkenswerte Leistung. Wird es denn die letzte Saison als Spieler sein?
Torsten Friedrich:
Damit habe ich mich bis jetzt noch gar nicht beschäftigt. Zum Glück bin ich ja relativ unanfällig für Verletzungen. Selbstverständlich tun die Knochen jetzt schon ein bisschen weh und man braucht morgens etwas länger, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Aber es macht mir noch einen Riesenspaß. Natürlich muss ich irgendwann auch mal den Absprung schaffen, aber darüber werde ich mir vielleicht nach der Hinrunde einmal in Ruhe Gedanken machen.
Ist denn die Co-Trainer-Rolle der Einstieg in die weitere Karriere?
Torsten Friedrich:
Diese Rolle hatte ich ja auch bereits einmal inne. Allerdings ist es zu dieser Saison schon anders, Kay Rothenpieler überträgt mir da mehr Verantwortung. Auch haben wir eine ganz andere Truppe mit viel mehr jungen Spielern. Die muss man natürlich anders anleiten, als etwa erfahrene Erstligaspieler. Aber ich arbeite ja schon seit zwei Jahren mit jungen Spielern. Es ist toll zu sehen, wie schnell die sich entwickeln können. Die Doppelrolle als Spieler und Co-Trainer ist aber nicht so einfach. Einerseits bin ich Teil der Mannschaft, andererseits Teil des Trainerstabes.
Zumindest offiziell neu ist die Aufgabe als Torwarttrainer. Wie klappt die Zusammenarbeit mit Felix Storbeck?
Torsten Friedrich:
Wir verstehen uns jetzt schon sehr gut. Felix ist ja ganz klar unsere Nummer eins. Aber auch schon vergangene Saison habe ich mit Tomas Mrkva individuell gearbeitet. Ich versuche da einfach den jungen Spielern etwas von meinen Erfahrungen auf den Weg zu geben.
So wie im Falle der A-Jugend des ASV, mit der im Sommer die Bundesliga-Qualifikation gelang. Wie sehen dort die Ziele für die neue Saison aus?
Torsten Friedrich:
Für eine Zielsetzung ist es hier noch zu früh. Wenn wir mit den Männern aus dem Trainingslager zurück sind, beginnt für die A-Jugend die Vorbereitung auf die Bundesliga. Diese Saison beginnt ja erst am zweiten Septemberwochenende. Alleine die Qualifikation war schon eine tolle Sache für die Mannschaft und den Verein. Jetzt werden wir hart arbeiten und dann sehen, wie wir in diesem neuen Umfeld bestehen können. In jedem Fall wollen wir in der Jugend noch einiges bewegen in Hamm.
Angesichts der vielen Aufgaben ist kaum vorstellbar, dass Sie Hamm in den nächsten Jahren den Rücken kehren werden. Momentan gilt der Vertrag für ein Jahr, sehen Sie ihre Zukunft beim ASV?
Torsten Friedrich:
Ich fühle mich mit meiner ganzen Familie pudelwohl in Hamm. Der Verein ist auf einem sehr guten Weg, direkt nach dem Abstieg sind viele sehr positive Dinge angestoßen worden. Zwar gehört die Stadt vielleicht nicht zu den wirtschaftlich stärksten Umfeldern, aber das alleine ist ja auch kein Garant für Erfolg. Wir haben eine sehr gesunde Struktur, eine tolle Atmosphäre und einen tollen Rückhalt bei unseren Partnern. Und eine gute Stimmung trägt ja auch zum Erfolg bei.
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Im Laufe der Saison werden Sie 42 Jahre alt. Als Profisportler sicher eine bemerkenswerte Leistung. Wird es denn die letzte Saison als Spieler sein?
Torsten Friedrich:
Damit habe ich mich bis jetzt noch gar nicht beschäftigt. Zum Glück bin ich ja relativ unanfällig für Verletzungen. Selbstverständlich tun die Knochen jetzt schon ein bisschen weh und man braucht morgens etwas länger, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Aber es macht mir noch einen Riesenspaß. Natürlich muss ich irgendwann auch mal den Absprung schaffen, aber darüber werde ich mir vielleicht nach der Hinrunde einmal in Ruhe Gedanken machen.
Ist denn die Co-Trainer-Rolle der Einstieg in die weitere Karriere?
Torsten Friedrich:
Diese Rolle hatte ich ja auch bereits einmal inne. Allerdings ist es zu dieser Saison schon anders, Kay Rothenpieler überträgt mir da mehr Verantwortung. Auch haben wir eine ganz andere Truppe mit viel mehr jungen Spielern. Die muss man natürlich anders anleiten, als etwa erfahrene Erstligaspieler. Aber ich arbeite ja schon seit zwei Jahren mit jungen Spielern. Es ist toll zu sehen, wie schnell die sich entwickeln können. Die Doppelrolle als Spieler und Co-Trainer ist aber nicht so einfach. Einerseits bin ich Teil der Mannschaft, andererseits Teil des Trainerstabes.
Zumindest offiziell neu ist die Aufgabe als Torwarttrainer. Wie klappt die Zusammenarbeit mit Felix Storbeck?
Torsten Friedrich:
Wir verstehen uns jetzt schon sehr gut. Felix ist ja ganz klar unsere Nummer eins. Aber auch schon vergangene Saison habe ich mit Tomas Mrkva individuell gearbeitet. Ich versuche da einfach den jungen Spielern etwas von meinen Erfahrungen auf den Weg zu geben.
So wie im Falle der A-Jugend des ASV, mit der im Sommer die Bundesliga-Qualifikation gelang. Wie sehen dort die Ziele für die neue Saison aus?
Torsten Friedrich:
Für eine Zielsetzung ist es hier noch zu früh. Wenn wir mit den Männern aus dem Trainingslager zurück sind, beginnt für die A-Jugend die Vorbereitung auf die Bundesliga. Diese Saison beginnt ja erst am zweiten Septemberwochenende. Alleine die Qualifikation war schon eine tolle Sache für die Mannschaft und den Verein. Jetzt werden wir hart arbeiten und dann sehen, wie wir in diesem neuen Umfeld bestehen können. In jedem Fall wollen wir in der Jugend noch einiges bewegen in Hamm.
Angesichts der vielen Aufgaben ist kaum vorstellbar, dass Sie Hamm in den nächsten Jahren den Rücken kehren werden. Momentan gilt der Vertrag für ein Jahr, sehen Sie ihre Zukunft beim ASV?
Torsten Friedrich:
Ich fühle mich mit meiner ganzen Familie pudelwohl in Hamm. Der Verein ist auf einem sehr guten Weg, direkt nach dem Abstieg sind viele sehr positive Dinge angestoßen worden. Zwar gehört die Stadt vielleicht nicht zu den wirtschaftlich stärksten Umfeldern, aber das alleine ist ja auch kein Garant für Erfolg. Wir haben eine sehr gesunde Struktur, eine tolle Atmosphäre und einen tollen Rückhalt bei unseren Partnern. Und eine gute Stimmung trägt ja auch zum Erfolg bei.
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