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Montag · 20.03.2017 · 11:50 Uhr · HP TuS, red

Ferndorf unterliegt Nordhorn: "Ohne die nötige Konsequenz kann man nicht gewinnen"


Miroslav Volentics
Foto: Jenny Seidel
Keine Punkte in Nordhorn. Der TuS Ferndorf musste bei der HSG Nordhorn-Lingen eine 24:27 (8:9)-Niederlage einstecken und konnte vorerst keine weiteren Zähler im Abstiegskampf der 2. Bundesliga sammeln.

Die Partie am Sonntagabend im Nordhorner „Euregium“ kam aus Ferndorfer Sicht nur mühsam in Fahrt, zu Beginn war HSG-Keeper Björn Buhrmester, der zu den Besten der Liga zählt, oft auf dem Posten und hielt wichtige freie Bälle für sein Team. Hinzu kam, dass sich die Offensive der Siegerländer zu schwerfällig bewegte, nicht die Lücken für gute Abschlüsse fand und auch im gesamten Positionsangriff Geschlossenheit vermissen ließ. So führten die Gastgeber schnell mit 6:3 und zwangen den TuS ins erste Team-Timeout (18. Minute). Das schien nicht zu fruchten, denn Yannick Fraatz erhöhte durch zwei Treffer sogar bis zum 8:3.

Der TuS Ferndorf veränderte nun den Auftritt, kam zu mehr und besseren Aktionen im Angriff, nutzte seine Chancen besser und kämpfte sich wieder heran. "Wir sind dann gut zurückgekommen, haben von 3:8 auf 8:9 gestellt, da lief es bis zum Ende der ersten Halbzeit ganz anders", erklärte Trainer Michael Lerscht, der seine Spieler agiler und beweglicher auf der Platte sah. Auch nach dem Seitenwechsel ging der positive Lauf der Ferndorfer zunächst weiter und nach den beiden Treffern von Miroslav Volentics in Minute 38 und 39 führten die Siegerländer zum ersten Mal (15:13). Volentics sollte am Ende auch der erfolgreichste Werfer im TuS-Team sein, ihm gelangen zwölf Tore in Nordhorn.

Zwei unglückliche Zeitstrafen sorgten nun jedoch dafür, dass die Lerscht-Sieben aus der Führung kein Kapital schlagen und sie auch nicht ausbauen konnte – im Gegenteil. Nordhorn zog auf 20:16 (49.) davon. Noch einmal gelang es Ferndorf, in Schlagdistanz zu kommen, doch das Unentschieden zum 21:21 – es wollte nicht fallen. "Wir hatten da eigentlich das Momentum auf unserer Seite, doch wir verschießen wieder einen freien Ball, wie leider so oft heute", trauerte Michael Lerscht der Phase um die 50. Minute nach. "Danach geht Nordhorn wieder auf plus Drei weg und das Spiel ist weg."

Sein Fazit nach den verlorenen Punkten fiel entsprechend aus: "Wir haben es wirklich verpasst, dort etwas mitzunehmen. Das ist sehr schade. Uns tut heute die Abschlussschwäche richtig weh, ohne die nötige Konsequenz kann man so ein knappes Spiel dann nicht gewinnen. Es war etwas drin, aber nicht, wenn man die Tore ein bisschen fahrlässig liegen lässt, wie wir das gemacht haben. Ich habe aber keine Lust auf Parolen oder auf Phrasen – jeder weiß, was los ist und was wir zu tun haben und jetzt müssen wir eben in Wilhelmshaven punkten."

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