Sonntag · 21.08.2011 · 18:43 Uhr · chs/pm
Györ gewinnt Sparkassen Ladies-Cup
Internationaler Handball der Spitzenklasse wurden drei Tage lang in der Primshalle zu Schmelz geboten. Am Ende sicherte sich in einem hochklassigen Endspiel das ungarische Spitzenteam Györi Audi ETO gegen Oltchim Valcea durch. Neben dem Turniersieg konnte auch Torhüterin Katalin Palinger, die schon in den vorangegangenen Partien die Teams aus Leverkusen und Byasen Trondheim schier zur Verzweiflung getrieben hatte und auch im Endspiel unter anderem mit zwei gehaltenen Siebenmetern ihr Team auf die Siegerstraße führte, die Ehrung zur besten Torhüterin ein. Die beste Spielerin des Turniers stellte jedoch mit Yeliz Özel der unterlegene Finalist. Beste Torschützin wurde Ida Alstad von Byasen Trondheim mit 28 Toren. Die beiden deutschen Erstligisten schlugen sich in dem starken Teilnehmerfeld achtbar. Leverkusen konnte aufgrund eines Auftaktsieges gegen den französischen Meister Handball Metz den vierten Platz erringen. Die Lothringerinnen erkämpften sich hingegen mit einem Sieg über den deutschen Doublesieger Thüringer HC den fünften Platz.
Györi Audi ETO – Byasen Trondheim 27:22 (15:10)
Die Ungarinnen konnten sich einmal mehr auf ihre Keeperin Katalin Palinger verlassen. Bei Trondheim machte sich vor allem das Fehlen von Camilla Herrem auf der linken Außenbahn bemerkbar, wo zahlreiche Chancen vergeben wurden. Zudem musste der norwegische Vizemeister auf Spelmacherin Marie Henriksen verzichten, was sich im gebundenen Spiel bemerkbar machte. Mit einer konsequenten Chancenverwertung führten die Magyarinnen nach zwanzig Minuten bereits mit 13:6. Die Mannschaft von Valery Putans gab sich nicht geschlagen, suchte am Kreis immer wieder erfolgreich June Andenaes, doch für den Finaleinzug sollte es nicht mehr reichen.
Györ: Haraldsen, Palinger
Fruszina, Radicevic 3, Löke 2, Verten 3, Lekic 5, Kurucz, Görbicz 9, Kovacsics, Hornyak 1, Amorim 4, Gros, Orban
Byasen: Pedersen, Rundbraten
Yttereng 1, Nöstvold 2, Smistad 2, Andenaes 5, Holstad, Alstad 7, Svestad, Molid 2, Toumi 3, Zamorska
Bayer Leverkusen – CS Oltchim Valcea 15:24 (10:12)
Beide Mannschaften agierten im ersten Durchgang auf Augenhöhe. Die Rumäninnen konnten zwar durch einen Gegenstoß von Ardean den ersten Treffer setzen, doch die Rheinländerinnen blieben immer wieder auf Tuchfühlung. Zwischenzeitlich gelang dank einiger Paraden von Keeperin Laura Glaser gar die Führung zum 9:8. Doch auch der rumänische Meister hatte in Talida Tolnai eine Spitzenkraft zwischen den Pfosten, die mitverantwortlich für die knappe Pausenführung ihres Teams war. Trainer Radu Voina hatte die richtigen Mittel gefunden, um die Leverkusener Angriffsbemühungen zu unterbinden. Über neun Minuten benötigte das Wolf-Team, um letztlich per Strafwurf zum 11:17 zu verkürzen. Doch so richtig sollte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum nicht mehr zurückkehren, Valcea konnte sich darauf konzentrieren die Anspiele an den Kreis zu unterbinden und hatte in den zweiten 25 Minuten zudem auch noch eine starke Sanela Knezovic im Tor.
Leverkusen: Glaser, van Dorst, Salamakha
Zapf, Egger 6, Hambitzer, E. Garcia, Kinlend, Bovenberg, Glankovicova 2, Krause, Hilster 1, Naidzinavicius 1, F. Garcia, Steinbach 3, Jochin 2
Györ: Tolnai, Knezovic
Curea, Managarova 3, Stanca 1, Han, Ardean 3, Farcau, Fiera 4, Vetkova 1, Chirila 2, Manea 1, Jovanovic 1, Özel 3, Bradeanu 1, Vizitiu 4
Handball Metz – Thüringer HC 22:20 (11:10)
Beide Mannschaften boten den Zuschauern eine hochklassige Partie. Groß absetzen konnte sich keine Mannschaft, der THC erwischte den etwas besseren Start und konnte sich eine kleine Führung erspielen. Das Team von Herbert Müller musste aber dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen. Die ersten personellen Wechsel brachten einen kleinen Bruch ins Spiel des Meisters, so dass Metz in den Schlussminuten noch eine knappe 11:10-Führung herauswerfen konnte. Es blieb auch im zweiten Spielabschnitt ein echter Krimi, beiden Mannschaften merkte man es an, dass sie nicht ohne Erfolgserlebnis aus dem Turnier gehen wollten. Metz legte den Spielstand immer knapp vor, doch der THC zog immer wieder erfolgreich nach. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute. Amandine Leynaud parierte gegen Lydia Jakubisova und den folgenden Gegenstoß verwandelte Svetlana Ognjenovic zum 22:20.
Metz: Leynaud 1, Glauser
Luciano, Mendy 4, Kanto 1, Zaadi, Andreyushina 1, Pineau 7, Piejos 2, Limal 2, Broch, Ringayen, Ognjenovic 4, N"Go Leyi, Ferrigioni
Thüringer HC: Stefani, März
Schröder 1, Jahn, Reiche 1, Karsten 1, Minevskaya 1, Snelder 2, Popluharova 4, Engel 5, Stuparicova, Borges 1, Jakubisova 2, Wohlbold 2
Byasen Trondheim – Bayer Leverkusen 34:17 (14:9)
Renate Wolf musste im Spiel um den dritten Platz improvisieren. Neben Marlene Zapf stand auch Roxanne Bovenberg nicht zur Verfügung. Auch die angeschlagen ins Turnier gegangenen Joyce Hilster und Nadine Krause setzten zunächst aus. Trondheim erwischte so den besseren Start in die Partie und setzte sich schnell auf 10:4 ab. Doch die Rheinländerinnen bissen auf die Zähne, mobilisierten die letzten Kraftreserven und konnten so zumindest bis zur Pause den Rückstand konstant halten. Mit Hilfe einer kurzen Deckung gegen Trondheims Toptorjägerin Ida Alstad wollte Renate Wolf der Partie noch einmal eine Wendung geben, doch die Norwegerinnen ließen sich nur kurzzeitig davon verunsichern, Mitte der zweiten Halbzeit konterte man die Elfen einfach aus und siegte letztlich auch in der Höhe verdient mit großem Vorsprung.
Byasen: Rundbraten, Pedersen
Yttereng 2, Nöstvold 2, Smistad 4, Andenaes, Holstad 2, Alstad 7, Svestad 7, Molid 1, Toumi 6, Zamorska 3
Leverkusen: Glaser, van Dorst, Salamakha
Zapf, Egger 1, Hambitzer 2, E. Garcia 2, Kinlend, Bovenberg, Glankovicova 4, Krause, Hilster, Naidzinavicius 3, F. Garcia, Steinbach 2, Jochin 3
Györi Audi ETO – CS Oltchim Valcea 23:21 (9:11)
Souverän war Györi Audi ETO, diesjähriger Favorit auf den Gewinn der Champions League ins Endspiel eingezogen und auch die Anfangsphase des Finales sollte dem Team von Csaba Konkoly gehören. Dank ihrer Torhüterin Katrine Lunde Haraldsen führten die Magyarinnen schnell mit 3:1, doch ein von Tolida Tolnai parierter Kovacsics-Strafwurf wurde zur Initialzündung für den rumänischen Meister, der beim 4:4 ausgleichen konnte. Die Magyarinnen hatten zunächst spielerische Vorteile, doch mit insgesamt drei gehaltenen Strafwürfen war es Tolida Tolnai, die ihre Mannschaft im Rennen hielt. In den Schlussminuten konnte Valcea gar die Führung erobern, doch nach dem Seitenwechsel war es der ungarische Meister, der mit vier Toren in Folge mit 13:11 vorlegte. Valcea gab sich angeführt mit Yeliz Özel nicht geschlagen und konnte bis zum 17:17 die Partie offen gestalten. Dann sollten die kurze Deckung gegen Özel und die Einwechslung von Katalin Palinger die siegbringen Maßnahmen sein, die den vorentscheidenden Zwischensprint zum 21:17 ermöglichten.
Györ: Haraldsen, Palinger
Fruszina, Radicevic 1, Löke 7, Verten 1, Lekic 1, Kurucz, Görbicz 6, Kovacsics 1, Hornyak, Amorim 4, Gros, Orban 2
Valcea: Tolnai, Knezovic
Curea, Managarova 4, Stanca 1, Han, Ardean 1, Farcau, Fiera, Vetkova, Chirila 3, Manea 4, Jovanovic 1, Özel 4, Bradeanu, Vizitiu 3
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Györi Audi ETO – Byasen Trondheim 27:22 (15:10)
Die Ungarinnen konnten sich einmal mehr auf ihre Keeperin Katalin Palinger verlassen. Bei Trondheim machte sich vor allem das Fehlen von Camilla Herrem auf der linken Außenbahn bemerkbar, wo zahlreiche Chancen vergeben wurden. Zudem musste der norwegische Vizemeister auf Spelmacherin Marie Henriksen verzichten, was sich im gebundenen Spiel bemerkbar machte. Mit einer konsequenten Chancenverwertung führten die Magyarinnen nach zwanzig Minuten bereits mit 13:6. Die Mannschaft von Valery Putans gab sich nicht geschlagen, suchte am Kreis immer wieder erfolgreich June Andenaes, doch für den Finaleinzug sollte es nicht mehr reichen.
Györ: Haraldsen, Palinger
Fruszina, Radicevic 3, Löke 2, Verten 3, Lekic 5, Kurucz, Görbicz 9, Kovacsics, Hornyak 1, Amorim 4, Gros, Orban
Byasen: Pedersen, Rundbraten
Yttereng 1, Nöstvold 2, Smistad 2, Andenaes 5, Holstad, Alstad 7, Svestad, Molid 2, Toumi 3, Zamorska
Bayer Leverkusen – CS Oltchim Valcea 15:24 (10:12)
Beide Mannschaften agierten im ersten Durchgang auf Augenhöhe. Die Rumäninnen konnten zwar durch einen Gegenstoß von Ardean den ersten Treffer setzen, doch die Rheinländerinnen blieben immer wieder auf Tuchfühlung. Zwischenzeitlich gelang dank einiger Paraden von Keeperin Laura Glaser gar die Führung zum 9:8. Doch auch der rumänische Meister hatte in Talida Tolnai eine Spitzenkraft zwischen den Pfosten, die mitverantwortlich für die knappe Pausenführung ihres Teams war. Trainer Radu Voina hatte die richtigen Mittel gefunden, um die Leverkusener Angriffsbemühungen zu unterbinden. Über neun Minuten benötigte das Wolf-Team, um letztlich per Strafwurf zum 11:17 zu verkürzen. Doch so richtig sollte die Durchschlagskraft aus dem Rückraum nicht mehr zurückkehren, Valcea konnte sich darauf konzentrieren die Anspiele an den Kreis zu unterbinden und hatte in den zweiten 25 Minuten zudem auch noch eine starke Sanela Knezovic im Tor.
Leverkusen: Glaser, van Dorst, Salamakha
Zapf, Egger 6, Hambitzer, E. Garcia, Kinlend, Bovenberg, Glankovicova 2, Krause, Hilster 1, Naidzinavicius 1, F. Garcia, Steinbach 3, Jochin 2
Györ: Tolnai, Knezovic
Curea, Managarova 3, Stanca 1, Han, Ardean 3, Farcau, Fiera 4, Vetkova 1, Chirila 2, Manea 1, Jovanovic 1, Özel 3, Bradeanu 1, Vizitiu 4
Handball Metz – Thüringer HC 22:20 (11:10)
Beide Mannschaften boten den Zuschauern eine hochklassige Partie. Groß absetzen konnte sich keine Mannschaft, der THC erwischte den etwas besseren Start und konnte sich eine kleine Führung erspielen. Das Team von Herbert Müller musste aber dem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen. Die ersten personellen Wechsel brachten einen kleinen Bruch ins Spiel des Meisters, so dass Metz in den Schlussminuten noch eine knappe 11:10-Führung herauswerfen konnte. Es blieb auch im zweiten Spielabschnitt ein echter Krimi, beiden Mannschaften merkte man es an, dass sie nicht ohne Erfolgserlebnis aus dem Turnier gehen wollten. Metz legte den Spielstand immer knapp vor, doch der THC zog immer wieder erfolgreich nach. Die Entscheidung fiel erst in der letzten Minute. Amandine Leynaud parierte gegen Lydia Jakubisova und den folgenden Gegenstoß verwandelte Svetlana Ognjenovic zum 22:20.
Metz: Leynaud 1, Glauser
Luciano, Mendy 4, Kanto 1, Zaadi, Andreyushina 1, Pineau 7, Piejos 2, Limal 2, Broch, Ringayen, Ognjenovic 4, N"Go Leyi, Ferrigioni
Thüringer HC: Stefani, März
Schröder 1, Jahn, Reiche 1, Karsten 1, Minevskaya 1, Snelder 2, Popluharova 4, Engel 5, Stuparicova, Borges 1, Jakubisova 2, Wohlbold 2
Byasen Trondheim – Bayer Leverkusen 34:17 (14:9)
Renate Wolf musste im Spiel um den dritten Platz improvisieren. Neben Marlene Zapf stand auch Roxanne Bovenberg nicht zur Verfügung. Auch die angeschlagen ins Turnier gegangenen Joyce Hilster und Nadine Krause setzten zunächst aus. Trondheim erwischte so den besseren Start in die Partie und setzte sich schnell auf 10:4 ab. Doch die Rheinländerinnen bissen auf die Zähne, mobilisierten die letzten Kraftreserven und konnten so zumindest bis zur Pause den Rückstand konstant halten. Mit Hilfe einer kurzen Deckung gegen Trondheims Toptorjägerin Ida Alstad wollte Renate Wolf der Partie noch einmal eine Wendung geben, doch die Norwegerinnen ließen sich nur kurzzeitig davon verunsichern, Mitte der zweiten Halbzeit konterte man die Elfen einfach aus und siegte letztlich auch in der Höhe verdient mit großem Vorsprung.
Byasen: Rundbraten, Pedersen
Yttereng 2, Nöstvold 2, Smistad 4, Andenaes, Holstad 2, Alstad 7, Svestad 7, Molid 1, Toumi 6, Zamorska 3
Leverkusen: Glaser, van Dorst, Salamakha
Zapf, Egger 1, Hambitzer 2, E. Garcia 2, Kinlend, Bovenberg, Glankovicova 4, Krause, Hilster, Naidzinavicius 3, F. Garcia, Steinbach 2, Jochin 3
Györi Audi ETO – CS Oltchim Valcea 23:21 (9:11)
Souverän war Györi Audi ETO, diesjähriger Favorit auf den Gewinn der Champions League ins Endspiel eingezogen und auch die Anfangsphase des Finales sollte dem Team von Csaba Konkoly gehören. Dank ihrer Torhüterin Katrine Lunde Haraldsen führten die Magyarinnen schnell mit 3:1, doch ein von Tolida Tolnai parierter Kovacsics-Strafwurf wurde zur Initialzündung für den rumänischen Meister, der beim 4:4 ausgleichen konnte. Die Magyarinnen hatten zunächst spielerische Vorteile, doch mit insgesamt drei gehaltenen Strafwürfen war es Tolida Tolnai, die ihre Mannschaft im Rennen hielt. In den Schlussminuten konnte Valcea gar die Führung erobern, doch nach dem Seitenwechsel war es der ungarische Meister, der mit vier Toren in Folge mit 13:11 vorlegte. Valcea gab sich angeführt mit Yeliz Özel nicht geschlagen und konnte bis zum 17:17 die Partie offen gestalten. Dann sollten die kurze Deckung gegen Özel und die Einwechslung von Katalin Palinger die siegbringen Maßnahmen sein, die den vorentscheidenden Zwischensprint zum 21:17 ermöglichten.
Györ: Haraldsen, Palinger
Fruszina, Radicevic 1, Löke 7, Verten 1, Lekic 1, Kurucz, Görbicz 6, Kovacsics 1, Hornyak, Amorim 4, Gros, Orban 2
Valcea: Tolnai, Knezovic
Curea, Managarova 4, Stanca 1, Han, Ardean 1, Farcau, Fiera, Vetkova, Chirila 3, Manea 4, Jovanovic 1, Özel 4, Bradeanu, Vizitiu 3
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