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Sonntag · 30.12.2012 · 17:39 Uhr · PM Leverkusen

Metzingen verzweifelt an Salamakha


17/3 Paraden: Valentyna Salamakha
Foto: Heinz Zaunbrecher
Nicht nur Naiara Egozkue Extremado wusste, wem die Elfen zu einem Großteil das 25:22 (10:10) gegen die TuS Metzingen zu verdanken hatten. "Das war Valas Tag", sagte die Spanierin und stand mit ihrer Meinung nicht alleine da. Mit 17 Paraden, darunter drei gehaltenen Siebenmetern, und einer Weltklassequote von 46 Prozent gehaltener Bälle verließ Elfen-Torfrau Valentyna Salamakha unter dem Beifall der 1700 Zuschauer beim Stand von 24:20 (58.) das Parkett. In der Offensive hatten bis dahin vor allem Kim Naidzinavicius (11/4) und Laura Steinbach (8/1) die Gäste zur Verzweiflung gebracht. Für Metzingen traf Rechtsaußen Alexandra Kubasta (5) am häufigsten.

Heike Ahlgrimm hatte einen starken Aufsteiger erwartet, und dass sie das auch sind, stellten die TuSsies Metzingen von Beginn an unter Beweis. Auch weil Sabine Stockhorst in der ersten Halbzeit der starken Leistung von Valentyna Salamakha in nichts nachstand, sollten die Gäste die Partie zunächst ausgeglichen gestalten. Offensiv zeigten sich vor allem Kim Naidzinavicius und Desiree Comans treffsicher, die bis zum 7:6 (15.) alle Leverkusener Tore erzielten.

Sah es Mitte des ersten Durchgangs so aus, als ob man sich langsam Luft verschaffen konnte (9:6), so kämpfte sich Metzingen mit einer aggressiven Abwehr postwendend zurück und glich zum 9:9 aus. Mit einem leistungsgerechten 10:10-Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. „Ich bin in der Pause richtig laut geworden“, sagte Heike Ahlgrimm: „17 Fehlwürfe sind indiskutabel.“

Die zweite Halbzeit war zunächst ein Spiegelbild der ersten. Die Elfen konnten sich aus einer stabilen Defensive heraus ein Polster von drei Toren (15:12) erspielen, doch Metzingen kam binnen kürzester Zeit zurück, und als dann Julia Smideliusz gar zum 15:16 (46.) traf, war Heike Ahlgrimm zu einer Auszeit gezwungen.

Mit der Anfangsformation zurück auf dem Parkett legten die Elfen in der Abwehr noch eine Schippe drauf und fanden nun auch wieder offensiv die richtigen Lösungen gegen die kompakte 6:0-Abwehr der Gäste. Mit ihrem fünften Treffer zum 19:17 (52.) veranlasste Laura Steinbach dann TuSsies-Trainerin Edina Rott, die Grüne Karte am Kampfgericht niederzulegen. Doch die Bayer-Handballerinnen blieben nervenstark, vor allem die beiden Nationalspielerinnen Kim Naidzinavicius und Laura Steinbach übernahmen immer wieder die Verantwortung.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte Edina Rott, die sich nach der Niederlage aber auch ärgerte: „Das Spiel ist in fünf Minuten gekippt, und das konnten wir nicht mehr drehen.“ Für Patricia Stefani war es auch ein Stück weit „Angst, die Führung weiter auszubauen. In solchen Phasen merkt man, dass Leverkusen länger in der 1. Liga spielt und abgeklärter ist", sagte Metzingens Spielmacherin.

„Es war klar, dass es ein schweres Spiel wird“, sagte derweil Elfen-Kapitän Laura Steinbach mit Blick auf die lange Pause und die kurze Zeit zur Vorbereitung nach dem Sieg am Freitag in Blomberg: "Wir haben erst in den letzten 15 Minuten den Kampf angenommen und freuen uns jetzt, dass wir das Jahr mit einem Sieg beenden konnten.“ Heike Ahlgrimm war mit der Tatsache, dass "wir das Spiel erst in den letzten zehn Minuten gewonnen haben", zwar nicht zufrieden, aber: "Wir haben zwei Punkte, und das zählt."


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