Freitag · 22.06.2012 · 18:21 Uhr · chs/dhb
Auslosung: Deutschland trifft auch bei der EM auf Ungarn
Am Rande des EHF-Kongresses in Monaco fand am heutigen Abend die Auslosung für die Vorrundengruppen der Frauen-Europameisterschaft in Serbien Ende Dezember statt. Die deutsche Nationalmannschaft wird in Novi Sad auf Kroatien, Ungarn und Spanien treffen. „Jetzt wissen wir, worauf wir uns vorbereiten müssen”, sagte Bundestrainer Heine Jensen gegenüber dhb.de. „Das sind allesamt harte Aufgaben, aber darauf freuen wir uns. Leichte Lose gab es nicht. Es geht ohnehin darum, nicht nur ein Spiel, sondern jedes gut zu spielen. Das wird spannend.”
Zum dritten Mal in Folge muss das Team von Heine Jensen sich gegen Ungarn behaupten. „Es wird schwierig für uns, Ungarn zu überraschen - und das gilt auch umgekehrt”, so Jensen. Die Magyaren waren zunächst Gegner in der Qualifikation zur WM 2011 wie auch zur jetzigen Europameisterschaft. Beide Male konnte die DHB-Auswahl den direkten Vergleich - allerdings über zwei Spiele - für sich entscheiden.
"Ich denke, dass die Auslosung unserer Gruppe ideal ist", erklärte Ivan Vetési, der Vorsitzende des ungarischen Handballverbandes gegenüber nemzetisport.hu. "Wir hoffen auf den Heimvorteil, weil wir in Novi Sad spielen. Ich denke wir haben gegen alle drei Gegner eine gute Chance zu gewinnen, wenngleich uns in jedem Spiel ein harter Kampf erwartet. Das Team muss weiterkommen." "Eine weitere ungünstige Auslosung", titelt unterdessen der spanische Verband RFEBM auf seiner Website.
Neben den EM-Zehnten muss sich das Team von Heine Jensen mit Kroatien den Neuntplatzierten der letzten EM und siebtplatzierten der letzten WM. Spanien beendete die vergangenen Kontinentalmeisterschaften nur auf Platz 11, konnte sich anschließend dann jedoch bei den jüngsten Titelkämpfen in Brasilien die Bronzemedaille erkämpfen und war das schwerste Los im letzten Lostopf. Die ersten drei Mannschaften jeder der vier Vorrundengruppen erreichen die Hauptrunde und nehmen die untereinander erzielten Punkte mit.
Auch in der Gruppe D, aus der dann im Falle des Weiterkommens die deutschen Hauptrundengegner kommen, treffen sich mit Montenegro und Russland zwei gute Bekannte. Beide Teams spielten schon in der Qualifikation der letzten EM, dann bei der EM und auch in dieser Qualifikation gegeneinander. Auch bei den Olympischen Spielen in London werden sich beide Teams in der Vorrunde gegenüberstehen. Bei den Partien, die in Vrsac ausgetragen werden, hofft vor allem der EM-Dritte Rumänien auf die Unterstützung zahlreicher Fans. Komplettiert wird die Gruppe durch Island, das als bester Gruppendritter nur die Qualifikation schaffte, weil sich der ursprüngliche Gastgeber Niederlande von der Turnierorganisation zurückzog.
Ein Derby zwischen Vizeeuropameister Schweden und dem EM- und WM-Vierten Dänemark hält die Gruppe B bereit. Für Mazedonien, das sich nach vierjähriger Abstinenz erstmals wieder für ein Großturnier qualifizieren konnte und auf die Unterstützung am Spielort Nis hoffen kann, kommt mit Vizeweltmeister Frankreich ein drittes Schwergewicht hinzu.
Titelverteidiger Norwegen wird hingegen in der Hauptstadt Belgrad gegen den Gastgeber bestehen müssen. Wie schon bei der Euro 2010, damals allerdings in der Hauptrunde, treffen die Skandinavierinnen zudem auf die Ukraine. Als Außenseiter komplettiert Tschechien diese Vorrundengruppe. Die Tschechinnen hatten zuletzt 2004 an einer Europameisterschaft teilgenommen.
Die Gruppen der Euro 2012:
Gruppe A:
Norwegen, Ukraine, Serbien, Tschechien
Gruppe B:
Schweden, Frankreich, Dänemark, Mazedonien
Gruppe C:
Kroatien, Deutschland, Ungarn, Spanien
Gruppe D:
Rumänien, Montenegro, Russland, Island
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Zum dritten Mal in Folge muss das Team von Heine Jensen sich gegen Ungarn behaupten. „Es wird schwierig für uns, Ungarn zu überraschen - und das gilt auch umgekehrt”, so Jensen. Die Magyaren waren zunächst Gegner in der Qualifikation zur WM 2011 wie auch zur jetzigen Europameisterschaft. Beide Male konnte die DHB-Auswahl den direkten Vergleich - allerdings über zwei Spiele - für sich entscheiden.
"Ich denke, dass die Auslosung unserer Gruppe ideal ist", erklärte Ivan Vetési, der Vorsitzende des ungarischen Handballverbandes gegenüber nemzetisport.hu. "Wir hoffen auf den Heimvorteil, weil wir in Novi Sad spielen. Ich denke wir haben gegen alle drei Gegner eine gute Chance zu gewinnen, wenngleich uns in jedem Spiel ein harter Kampf erwartet. Das Team muss weiterkommen." "Eine weitere ungünstige Auslosung", titelt unterdessen der spanische Verband RFEBM auf seiner Website.
Neben den EM-Zehnten muss sich das Team von Heine Jensen mit Kroatien den Neuntplatzierten der letzten EM und siebtplatzierten der letzten WM. Spanien beendete die vergangenen Kontinentalmeisterschaften nur auf Platz 11, konnte sich anschließend dann jedoch bei den jüngsten Titelkämpfen in Brasilien die Bronzemedaille erkämpfen und war das schwerste Los im letzten Lostopf. Die ersten drei Mannschaften jeder der vier Vorrundengruppen erreichen die Hauptrunde und nehmen die untereinander erzielten Punkte mit.
Auch in der Gruppe D, aus der dann im Falle des Weiterkommens die deutschen Hauptrundengegner kommen, treffen sich mit Montenegro und Russland zwei gute Bekannte. Beide Teams spielten schon in der Qualifikation der letzten EM, dann bei der EM und auch in dieser Qualifikation gegeneinander. Auch bei den Olympischen Spielen in London werden sich beide Teams in der Vorrunde gegenüberstehen. Bei den Partien, die in Vrsac ausgetragen werden, hofft vor allem der EM-Dritte Rumänien auf die Unterstützung zahlreicher Fans. Komplettiert wird die Gruppe durch Island, das als bester Gruppendritter nur die Qualifikation schaffte, weil sich der ursprüngliche Gastgeber Niederlande von der Turnierorganisation zurückzog.
Ein Derby zwischen Vizeeuropameister Schweden und dem EM- und WM-Vierten Dänemark hält die Gruppe B bereit. Für Mazedonien, das sich nach vierjähriger Abstinenz erstmals wieder für ein Großturnier qualifizieren konnte und auf die Unterstützung am Spielort Nis hoffen kann, kommt mit Vizeweltmeister Frankreich ein drittes Schwergewicht hinzu.
Titelverteidiger Norwegen wird hingegen in der Hauptstadt Belgrad gegen den Gastgeber bestehen müssen. Wie schon bei der Euro 2010, damals allerdings in der Hauptrunde, treffen die Skandinavierinnen zudem auf die Ukraine. Als Außenseiter komplettiert Tschechien diese Vorrundengruppe. Die Tschechinnen hatten zuletzt 2004 an einer Europameisterschaft teilgenommen.
Die Gruppen der Euro 2012:
Gruppe A:
Norwegen, Ukraine, Serbien, Tschechien
Gruppe B:
Schweden, Frankreich, Dänemark, Mazedonien
Gruppe C:
Kroatien, Deutschland, Ungarn, Spanien
Gruppe D:
Rumänien, Montenegro, Russland, Island
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