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Montag · 16.07.2012 · 14:39 Uhr · chs

Dänemarks Trainer Jan Pytlick im "Kampf gegen die Zeit"


Jan Pytlick
Foto: Michael Heuberger
Ernüchterung hat sich bei Dänemark eingestellt nach der Teilnahme an den Scandinavian Open. Eine deftige 19:37-Schlappe gegen Norwegen, ein deutlichs 19:28 gegen Schweden und lediglich als kleines Zwischenhoch ein knapper 22:19-Erfolg am zweiten Turniertag gegen Frankreich stehen als Bilanz nach dem Härtetest zu Buche.

"Ich muss den Blick auf unsere Chancen bei den Olympischen Spielen neu justieren", erklärte Trainer Jan Pytlick gegenüber dem Fernsehsender DR. "Der Weg ist weiter, als ich angenommen hatte, denn wir sind noch zu schwankend", so der Coach weiter, der seiner Mannschaft ein vernichtendes Urteil ausstellte. "Mit dem spielerischen Niveau von hier werden wir fast sicher Letzter in der Gruppe."

Eine Einschätzung, die nicht von ungefähr kommt, denn die Vorrundengruppe umfasst unter anderem die drei Kontrahenten des Wochenendes sowie den WM-Dritten Spanien und die bei Olympia traditionell starken Koreanerinnen. "Ich habe darüber bereits mit der Mannschaft in der Kabine gesprochen. Wir müssen an uns arbeiten - sowohl vom Kopf, wie auch vom handballerischen - bevor wir daran glauben können bei den Olympischen Spielen etwas Großes zu erreichen."

Pytlick bezeichnet die nun noch verbleibenden Tage bis zum Auftaktmatch gegen Schweden als "Kampf gegen die Zeit", hat aber das Turnier noch nicht gänzlich abgeschrieben. "Ich glaube immer noch, dass wir eine Menge Spiele in dieser Gruppe gewinnen können. Aber man kann sich schwer hinstellen und sagen, dass wir alle Spiele gewinnen, wenn wir so auftreten, wie gegen Norwegen und Schweden."





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