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Montag · 20.03.2017 · 15:38 Uhr · chs

Teilnehmer der U19-EM stehen fest: Schweiz ohne Niederlage ausgeschieden, DHB-Team dabei


Die DHB-Auswahl qualifizierte sich für die U19-EM
Foto: Jörg Zehrfeld
Das Teilnehmerfeld an der U19-Europameisterschaft ist komplett. Neben Gastgeber Slowenien sowie den beiden Finalisten der U17-EM von 2015, Dänemark und Russland, haben sich am vergangenen Wochenende in acht Gruppen insgesamt dreizehn weitere Mannschaften für die Endrunde qualifiziert.

Besonders dramatisch war das Aus für die Schweiz, die zwar am Ende ungeschlagen blieb, aber über die schlechtere Tordifferenz gegenüber Portugal aufwies. Das 25:25-Remis gegen die Ibererinnen hatte man sich mit einer furiosen Aufholjagd und einem 5:0-Lauf in den Schlussminuten erkämpft, die Portugiesinnen gewannen aber vor allem das abschließende Gruppenspiel gegen Gastgeber Weißrussland deutlich mit 40:23.

Wie auch in der Gruppe 6 mit der Schweiz, so schaffte in den beiden Dreiergruppen 7 und 8 nur der Gruppenerste den Sprung zum Finalturnier. Norwegen hatte keine Mühe mit der Türkei (38:23) und Griechenland (23:16). In der Gruppe 8 feierte Deutschland klare Siege über Lettland (48:17) und Polen (37:20) und sicherte sich damit das Ticket (wir berichteten).

Je zwei Mannschaften schafften hingegen aus den Gruppen 1-5 die Qualifikation zur U19-Europameisterschaft. Auch in der Gruppe 2 musste am Ende die Tordifferenz entscheiden, da sich Rumänien und Island jeweils nach Siegen über Litauen und Niederlagen gegen Spanien die Punkte teilten. Die Rumäninnen profitierten dann nach dem 22:22-Unentschieden von der knapperen Niederlage gegen Tabellenführer Spanien, Island bleibt hingegen nur die Zuschauerrolle.

Klare Verhältnisse gab es hingegen in den anderen vier Gruppen, wo sich Ungarn, Frankreich, Kroatien und Schweden mit jeweils drei Siegen souverän den ersten Platz sicherten. Je zwei Sige reichten Mazedonien, Montenegro, Serbien und den Niederlanden für die Qualifikation.

Ärgerlich war auch das Aus für Österreich. Das Team Austria blieb zwar sieglos, war aber mit den Konkurrenten durchaus auf Augenhöhe. Der Gruppenzweite Serbien konnte sich ebenso mit 26:24 nur knapp durchsetzen, wie auch der spätere Gruppensieger Schweden mit 24:23. Im Derby mit Tschechien trennten sich dann beide Mannschaften mit einem 26:26-Unentschieden.

Teilnehmer U19-Europameisterschaft
Slowenien (Gastgeber), Dänemark, Russland (beide über U17-EM 2015), Ungarn, Mazedonien, Spanien, Rumänien, Frankreich, Montenegro, Kroatien. Niederlande, Schweden, Serbien, Portugal, Norwegen, Deutschland.


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