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Montag · 20.03.2017 · 14:12 Uhr · tsv, red

Juniorelfen lassen der TSG Oberursel keine Chance


Kerstin Reckenthäler
Foto: Jörg Zehrfeld
Die Juniorelfen bleiben auch weiterhin ungeschlagen im Jahr 2017! Die TSG Oberursel hatte in der Fritz-Jacobi-Halle keine Chance und musste sich nach sechzig Minuten mit 17:32 (8:17) geschlagen geben. Trotz der zahlreichen Ausfälle, die das Team von Kerstin Reckenthäler zu kompensieren hatte, dominierten die Juniorelfen die Partie des 19. Spieltages in der 3. Liga West. Am Mittwoch steht bereits das Nachholspiel bei Borussia Dortmund II auf dem Spielplan des TSV Bayer 04 Leverkusen II.

Gegen Oberursel musste Kerstin Reckenthäler auf Amelie Berger, Annika Lott und Mia Zschocke verzichten. Das Trio war mit der U19-Nationalmannschaft unterwegs. Zudem fehlten weitere Spielerinnen wie Elisa Burkholder, Jacqueline Gilej, Lisa Schmidt und Celine Groß krankheits- bzw. verletzungsbedingt. Aus dem Bundesligakader kamen lediglich Torhüterin Vanessa Fehr und Annefleur Bruggeman zum Einsatz.

So waren es vor allem Luisa Knippert, die mit elf Treffer zur erfolgreichsten Torschützin avancierte, sowie Jennifer Souza und Jennifer Kämpf, die Verantwortung übernahmen. "Dieses Trio entwickelt sich derzeit extrem weiter. Dies freut mich umso mehr, weil diese Spielerinnen manchmal nicht so im Fokus stehen", sagte Kerstin Reckenthäler später.

So war es auch Luisa Knippert, die den Torreigen in der 2. Minute eröffnete, und das 1:0 für die Juniorelfen erzielte. Über 5:1 (7. Minute) setzten sich die Gastgeberinnen in der Fritz-Jacobi-Halle Tor um Tor ab. Beim Spielstand von 7:2 (11. Minute) für das Juniorteam nahmen die Gäste aus Oberursel eine erste Auszeit. Doch auch diese konnte den Torhunger der Leverkusenerinnen nicht stoppen. Joyce-Leonie Roeske erzielte sechs Minuten nach der Auszeit den Treffer zum 10:4. Bis zur Halbzeitpause konnte man den Vorsprung sogar auf neun Treffer (17:8) anwachsen lassen. Auch den zweiten Durchgang dominierte man nach Belieben, die mitten im Abstiegskampf befindlichen Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance. Am Ende kam die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler zu einem 32:17-Erfolg.

"Dafür dass wir mit so einer Rumpftruppe gespielt haben, kann ich vor den Mädels nur den Hut ziehen. Wir hatten acht Feldspielerinnen, kaum Alternativen, aber die Mädels spielen seit Wochen gut, trainieren sehr konzentriert obwohl wir nie mehr als 7-8 Spielerinnen sind", freute sich die Juniorelfen-Trainerin. "Auch die Nationalspieler kommen mit guten Ergebnissen zurück nach Leverkusen, so dass ich hoffe, dass uns die wenige Zeit, die uns bleibt, positiv genutzt werden kann. Die Spannung steigt auf jeden Fall, aber wir freuen uns auch auf nächste Woche."

Am Mittwochabend geht es für die Juniorelfen bereits weiter: Dann bestreitet die Mannschaft von Kerstin Reckenthäler das Nachholspiel der 3. Liga West bei der Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund, die zuletzt drei Siege in Folge einfahren und sowohl beim 1. FC Köln (31:30) als auch bei der TSG Ober-Eschbach (33:30) gewinnen konnte. Die Juniorelfen sind sowohl in der 3. Liga West als auch in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH). Am Sonntag geht es dann zum ersten Viertelfinalspiel erneut nach Dortmund. Um 17.30 Uhr wird das Hinspiel in der Sporthalle Wellinghofen angepfiffen.

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