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Season 2010-2011 | 13.Matchday | 11/21/2009, 18:00
LogoHSC Coburg - TV BittenfeldLogo
27:26 (11:13)
Dreifachsporthalle Anger Coburg (Spectators: 1150)
Referee: Christoph Immel, Ronald Klein
11/22/2009 - PM Vereine
Bittenfeld muss sich in Coburg knapp geschlagen geben

Johan Andersson zieht ab
Photo: Markus Bloss
So stark sich die Zweitliga-Handballer des TV Bittenfeld zuletzt auch zu Hause präsentiert haben – in der Fremde tut sich das Team nach wie vor äußerst schwer. Die jüngste 26:27-Niederlage (13:11) beim HSC 2000 Coburg war bereits die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Dabei hatten die Gäste in der 42. Minute noch mit 21:15 geführt. Doch eine Zeitstrafe für den Rückkehrer Patrick Rothe brachte die Gastgeber auf die Siegerstraße.

Denn just in diesen zwei Minuten holten die Coburger drei Tore auf. Und als ihnen im Anschluss – nun selbst in Unterzahl agierend – mit einem Doppelkempa das Tor zum 20:22 gelang, war der TVB bereits so gut wie geschlagen. „In dieser Phase haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren“, sagt der Bittenfelder Co-Trainer Klaus Hüppchen. Bis acht Minuten vor der Schlusssirene konnten die Bittenfelder zwar den Zwei-Tore-Vorsprung halten (22:24), doch dann trafen die Coburger viermal in Folge zum 26:24. Und selbst durch die beiden Treffer von Linkshänder Sebastian Seitner, die 75 Sekunden vor dem Ende zum 26:26-Ausgleich führten, ließen sich die Gastgeber nicht schocken.

Im Gegenteil: Erst fingen sie eine Pass der Bittenfeder ab und bekamen dann in allerletzter Sekunde noch einen Siebenmeter zugesprochen, den Christian Rose zum 27:26 verwandelte. „Letztlich war es eine unglückliche Niederalge gegen eine sehr kompakte Coburger Mannschaft“, sagt der TVB-Trainer Günter Schweikardt. Unterm Strich sei die Niederlage gegen den Tabellenvierzehnten äußerste enttäuschend gewesen – weil die Bittenfelder 40 Minuten lang vieles richtig und gut gemacht haben. „Wir haben die Coburger durch unsere eigenen Fehler wieder ins Spiel gebracht“, sagt Hüppchen.

Stimmen zum Spiel:

HSC-Trainer Georgi Sviridenko: Mit dem tollen Publikum im Rücken haben wir eine starke, kämpferische Leistung mit viel Leidenschaft gezeigt mit allem was zu einem Handballspiel dazu gehört und großer Dramatik am Ende. Die Mannschaft wurde heute für ihren Willen, die sechs Tore Rückstand aufzuholen, belohnt. Christian Rose hat dabei seine ganze Erfahrung eingebracht und der Mannschaft in der schweren Phase Anfang der zweiten Halbzeit mit seiner Routine und seinem Überblick geholfen. Er hat gezeigt, was er drauf hat und zur Krönung das entscheidende Tor gemacht. Dieser Sieg war verdammt wichtig für die Mannschaft, gerade nachdem was in den letzten Tagen passiert ist.

TVB-Trainer Günter Schweikardt: Mit einer kämpferisch starken Leistung hat Coburg sein Glück zum Schluss erzwungen. Wir hatten kurz nach der Pause eine sehr starke Phase und auch insgesamt war ich bis dahin zufrieden. Mit dem was danach kam nicht mehr. Wir haben zu viele Chancen ungenutzt gelassen und auch das Tempospiel, das wir zeigen wollten wurde nicht umgesetzt. Dann verlierst du solch ein Spiel. Da der Siegtreffer per Siebenmeter mit dem Schlusspfiff fiel ist es für uns schon eine sehr unglückliche Niederlage.


Christian Rose sucht nach der Anspielstation
Foto: Markus Bloss





Der Jubel nach dem Sieg war groß
Foto: Markus Bloss






Scorers: Kästner (6), Göhl (5), Rose (4), Andersson (4), Rivera Vieco (2), Kelm (2), Lakisa (1), Lendner (1), Werner (1), Vrany (1) - Baumgarten (6), Hauk (5), Schöbinger (4), Seitner (3), Wehner (2), Lenz (2), Heib (1), Schweikardt (1), Weiß (1)
7m: 2/3 - 2/3
2-Minute Penalties: 5/5
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http://www.handball-world.com/news-index.php?LID=1&GID=1&auswahl=23003
 
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