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11/22/2009 - Christian Stein - handball-world.com
Löwen mit souveränem Auswärtserfolg bei Velenje

Uwe Gensheimer war vor allem in der Anfangsphase nicht zu stoppen.
Photo: Michael Heuberger
Die Rhein-Neckar Löwen steuern weiter in Richtung Achtelfinalteilnahme. Die Badener siegten beim Ligakonkurrenten Gorenje Velenje am Ende souverän mit 37:29 (19:12). Uwe Gensheimer (9/2) zu Beginn der Partie und Michael Müller (7) zählten neben Torhüter Slawomir Szmal zu den auffälligsten Löwen. Die Slowenen hatten in Spielmacher Adnan Harmandic (7/3) und den von den Löwen umworbenen Ivan Cupic (5/2) seine besten Torschützen. Spannung verspricht weiter das Rennen um Platz eins in der Gruppe B. Durch ihren Sieg am Sonntag sind die Löwen mit zehn Zählern wieder punktgleich mit Tabellenführer MKB Veszprém. Der polnische Meister KS Vive Kielce folgt mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang drei.

Es war ein sehr nervöser Beginn von beiden Mannschaften. Ehe Uwe Gensheimer nach Anspiel von Olafur Stefansson den Ball zum 0:1 versenken konnte, hatten sich beide Teams schon drei technische Fehler geleistet. Das Duo prägte auch in der Folgezeit mit einem gut aufgelegten Slawomir Szmal im Tor das Spiel der Löwen. Als mit Bjarte Myrhol nach zehn Minuten auch ein weiterer Spieler zum 2:7 einnetzen konnte, sah sich Velenje zu einer ersten Auszeit gezwungen.

Die Gastgeber fanden nun besser in die Partie, konnten den Rückstand aber nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Die Löwen hielten Velenje auf fünf Toren Differenz. Dennoch sah Ola Lindgren nach einem Gegenstoßtor von Zvizej zum 11:15 Gesprächsbedarf. "Wir müssen noch konsequenter sein", so die Kernaussage des Coaches fünf Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit.

Worte, die seine Spieler beherzigten. Nikola Manojlovic sößt gnadenlos in die sich bietende Lücke und erzielt den 16. Löwentreffern, Oliver Roggisch mit einem Block zur Balleroberung und Michael Müller lässt sich auf dem Weg zum Tor ebenfalls zwei mal nicht aufhalten. Das 11:18 (29.) war die logische Folge. Mit dem Vorsprung von sieben Toren (19:12) gingen die Badener dann auch in die Kabine.

Obwohl die Löwen die ersten 100 Sekunden noch in Unterzahl agieren mussten, gelang es Velenje nicht den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen erhöhten Groetzki per Gegenstoß und Müller auf 21:12. Die Löwen beherrschten die Szenerie, Velenje kam nur näher, wenn die Konzentration der Badener mal für kurze Zeit nachließ. Als Velenje drei schnelle Gegenangriffe erfolgreich zum 17:23 abschloss, beantragte Ola Lindgren erneut eine Auszeit. Dank einer Zeitstrafe gegen Zvizej fanden die Löwen wieder zurück in die Erfolgsspur. Als auch noch Abwehrchef Simic mit der dritten Zeitstrafe vom Parkett musste, war die Partie entschieden. Die Lindgren-Sieben hatte keine Mühe das Spiel über die Zeit zu bringen und siegte am Ende verdient mit 37:29.

RK Gorenje Velenje - Rhein Neckar Löwen 29:37 (12:19)

Velenje: Harmandic 7/3, Cupic 5/2, Zvizej 3, Rnic 3, Stefanic 3, Bezjak 2, Sovic 2, Kavas 2, Golcar 1, Simic 1

RN Löwen: Gensheimer 9/2, Müller 7, Groetzki 4, Sigurdsson 4, Harbok 3, Manojlovic 3, Myrhol 2, Gudjonsson 2, Klimovets 2, Stefansson 1

Strafminuten: 10/14



 
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