Advertisement
 » Handballecke  » IG Handball  » Shop » Home  » TV-Dates  » Halls  » History  » Masthead  
 Advertisement
» Home   » Germany  » Men  
 
 
ErgebnisseNewsTickets
Men
:: 1. Bundesliga
News »
Results »
Table »
Statistics »
:: 2. Bundesliga Nord
News »
Results »
Table »
Statistics »
:: 2. Bundesliga Süd
News »
Results »
Table »
Statistics »
:: DHB-Pokal
:: HBL-Supercup
:: 3rd League South
Women
:: 1. Bundesliga
:: 2. Bundesliga Nord
:: 2. Bundesliga Süd
News »
Results »
Table »
Statistics »
:: DHB-Cup
:: Friendly Matches

Letzter Tweet:

Advertisement
Advertisement
Advertisement




 
:: Complete News


Season 2010-2011 | 6.Matchday | 11/22/2009, 17:30
LogoBM Ciudad Real - HSV HamburgLogo
30:28 (14:12)
Quijote Arena (Spectators: 5000)
11/22/2009 - Matthias Kornes - handball-world.com
Hamburg liefert Ciudad Real einen großen Fight

Herausragend: Krzysztof Lijewski
Photo: Barbara Wöhling - foto15.de
Es ist erst die Gruppenphase, aber schon jetzt sind sowohl der HSV Hamburg wie auch Tietlverteidiger Ciudar Real in Spitzenform. In einem hochdramatischen und packenden Duell zogen die Hamburger am Ende mit 28:30 (12:14) den kürzeren, konnten aber auf eine über weite Strecken ganz starke Vorstellung zurückschauen. Es waren am Ende die Kleinigkeiten, die in solchen Spielen meist entscheiden, so auch diesmal, ein wenig Glück mehr auf Seiten der Männer um den überragenden Krzysztof Lijewski und Hamburg hätte eine oder gar zwei Punkte mitnehmen können. So holte sich Ciudad Real den Sieg und steht damit weiter unangefochten an der Spitze der Champions League Gruppe C.

Die Partie ging bei 0 los und endete bei 60 auf der Uhr – Ruhepausen gönnten sich beide Mannschaften in der „Quixote-Arena“ keine, der Puls aller Beteiligten dürfte einige Male den dreifachen Wert erreicht haben. Es ging richtig zur Sache im Duell der Hamburger und des Titelverteidigers, der da steht, wo der HSV noch hin will – an Europas Spitze. So entwickelte sich ein rasantes Hin und Her, in dem jeder Angriff wichtig war, jeder Fehler sofort Folgen hatte und jeder Spieler seine individuellen Qualitäten voll ausreizen musste. Den Gästen gelang das gleich gut, mit Krzysztof Lijewski sollte der HSV auch den überragenden Akteur des Spiels stellen. Dem Polen gelangen serienweise starke Angriffsaktionen, außerdem verteidigte er exzellent. Ein Pass des Linkshänders auf Igor Vori brachte dem HSV denn auch das 0:2, fünf Minute dauerte es bis Ciudad Real erstmals treffen konnte.

Die Spanier, mit David Davis auf der Spitze der gewohnten 5:1 Deckung, taten sich schwer gegen die offensive HSV-Deckung, die auf ganz schnellen Beine arbeitete und in der die Männer von Trainer Martin Schwalb richtig gute Hände hatten. Es waren dann einige durchaus strittige Entscheidungen der Unparteiischen, die den HSV aus dem Tritt brachten, manches Mal fehlte die Ausgeglichenheit, Entscheidungen fielen tendenziell etwas zu oft gegen die Gäste. So drehte Kreisläufer Aguinagalde beim 6:4 das Spiel, der HSV schlug allerdings sofort wieder zurück. Als Didier Dinart nicht in die Abwehr wechseln konnte, nutzte Krzysztof Lijewski dies zum Pass auf Vori – Ausgleich, zwei berechtigte Strafminuten gegen Torsten Jansen brachten Hamburg in Unterzahl, aber die hatten ja noch Johannes Bitter. Hamburg legte nach, spielte mit enormer Intensität und Krzysztof Lijewski traf zum 7:9. In erneuter Unterzahl – diesmal saß Guillaume Gille draußen – wuchtete sich Vori zum 7:10 durch, wenig später war es wieder der jüngere Lijewski-Bruder, der sein eins gegen eins gewann und auf vier Tore Vorsprung stellte.

Die letzten Minuten der ersten Halbzeit kam dann einmal mehr der „Faktor Sterbik“ ins Spiel – der Ausnahmetorwart der Spanier hielt nun einfach mehr als vorher, so scheiterte Blazenko Lackovic mehrfach. Ciudad Real setzte zum Schlussspurt an, ausgerechnet nach einer Auszeit von Schwalb rannte der Gastgeber mit einer 4:0 Serie zur Pausenführung davon und strafte jeden noch so kleinen Fehler der Gäste, auch weil die Spanier einfach perfekt den Ball weiter transportierten, bis zum freien Mann und wenn dies auch einmal einige Sekunden dauerte. Mit Per Sandström und Stefan Schröder sollten nach Wiederanpfiff neue Impulse kommen, und der HSV kam auch wieder zurück. Krzysztof Lijewski prellte Chema Rodriguez den Ball heraus, Schröder legte mit frechem Heber ab zum 15:15, ein klasse Wackler von Duvnjak brachte das 16:16 – das Spiel war wieder offen, der HSV wieder auf Augenhöhe.

Die aufkommenden Gäste gefielen Talant Duschebajew ganz offenbar gar nicht, der Trainer legte sich also mit seinem Kontrahenten auf der anderen Bank an, es folgte minutenlanger Tumult. Die abfälligen und aggressiven Gesten des durchaus als Temperamentsbolzen bekannten Duschebajew brachten die Halle wieder zum Kochen und bescherten der Gästebank eine Zweiminutenstrafe – denn Martin Schwalb hatte bereits früh im Spiel eine Verwarnung kassiert. Die unwürdigen Szenen am Rande des Spielfeldes färbten zum Glück nicht ab aufs Spielfeld, wo es weiter hart, aber fair zur Sache ging. In der resultierenden Unterzahl der Spanier schlug einmal mehr Sterbik zu und parierte gegen Krzysztof Lijewski, da Lindberg gerade als sechsten Mann auf dem Parkett war, war das HSV-Tor leer. Didier Dinart reagierte blitzschnell und schaffte den langen Ball ins HSV-Tor vom eigenen Torkreis, trotz Bedrängnis. Aber erneut konnte Hamburg die Atmosphäre kontern, nach erstklassiger Deckungsarbeit konnten Schröder, Krzysztof Lijewski und Duvnjak aus der Vorwärtsbewegung zum 8:10 treffen.

Das Spiel wurde noch einmal intensiver, nun war es ausgerechnet der vorher rabenschwarz aufspielende Eric Gull, der die Akzente beim Gastgeber setzte. Gegen die Würfe des Argentiniers kamen die Hamburger zu spät heraus, so brachte Gull Ciudad Real beim 22:21 und 23:21 wieder in Front. Hamburg hatte Probleme im Rückzug und im Deckungszentrum, wo nun auch die Beine etwas schwerer wurden. Mitten in einen Ballverlust von Domagoij Duvnjak legte Martin Schwalb die grüne Karte – der Ball blieb bei den Gästen, Duvnjak verkürzte. Aber es klemmte jetzt in der Deckung gegen die wuchtigen Kreisläufer des Titelverteidigers, die sich immer wieder durchsetzen konnten – oder eben Raum für Eric Gull schufen. So führte Ciudad Real mit 26:23, nachdem Gull und Aguinagalde trafen. Mit dem siebten Mann auf dem Feld verkürzten jeweils Matthias Flohr und Vori – Hamburg hielt weiter voll dagegen.

Hens aus der zweiten Welle feuerte den Ball zum 26:25 rein, Vori drehte sich schon fast am Boden liegend noch und brachte den Ball an Sterbik zum 27:26 vorbei. Die Aktion brachte Hamburg auch eine Überzahl ein – die erste entscheidende Phase, gut drei Minuten vor dem Ende. Die Überzahl ging mit 2:1 an Ciudad Real, weil Hens auf Marcin Lijewski einen Fehlpass losließ und hinten zweimal die Sicherung des Kreisläufers nicht passte – Parrondo verwandelte die dazugehörigen Siebenmeter. Mit dem 29:26 vor sich konnte Hamburg tatsächlich trotzdem noch einmal kontern, Hens und Schröder verkürzten. Dann musste Guillaume Gille runter, nachdem Chema Rodriguez so lange mit dem Ball vor dem Zentrum der Hamburger geprellt hatte, bis er nicht mehr zu verteidigen war – der endgültige Nackenschlag für die Gäste. Als sechster Mann auf dem Parkett scheiterte ausgerechnet Krzysztof Lijewski an Sterbik, David Davis setzte den Schlusspunkt unter eine hochspannende Partie, in der die beiden Schwergewichte ordentlich die Muskeln haben spielen lassen. Den Eindruck nach der Pleite im Hinspiel hat Hamburg in jedem Fall ausbügeln können.



to the entire statistics »
 
Further news about Talant Duschebajew:
13.05.2010: Super Globe: Dushebajew is looking forward to Qatar
Further news about HSV Hamburg:
04.06.2010: Hamburg: Hens renews until 2015
25.08.2009: Duvnjak signed in Hamburg
19.11.2008: President and Patron Rudolph threatens HSV Handball with Retirement – Decision on Wednesday
 
Directly link to this news:
http://www.handball-world.com/news-index.php?LID=1&GID=1&auswahl=23008
 
« back
 
Advertisement
:: Handball on TV
» all Dates