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Season 2010-2011 | Qualif.: Play-off | 06/07/2009, 20:15
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32:28 (13:13)
06/07/2009 - PM ÖHB
Österreich mit Niederlage in Skopje - 28:32 gegen Mazedonien

Steffi Subke, bekannter unter dem Nachnamen Ofenböck, lief wieder für Rot-Weiß-Rot auf
Photo: hagenpress.com
Österreichs Handball-Damen mussten sich am Sonntag im Hinspiel des WM-Qualifikations- Playoffs in Skopje Mazedonien 28:32 (13:13) geschlagen geben. Die Müller-Truppe konnte gegen die favorisierten Gastgeberinnen, die von 2.000 fanatischen Zuschauern angefeuert wurden, lange mithalten, ehe sie sich geschlagen geben musste. Das Rückspiel folgt am kommenden Freitag in Innsbruck.

Die Partie war sehr, sehr lange offen, die junge ÖHB-Auswahl ließ sich auch durch hitzige Atmosphäre in der Halle nicht aus dem Konzept bringen. In der ersten Halbzeit wechselte die Führung einige Male, zur Pause stand es unentschieden. Katrin Engel und Co. lagen in der 43. Minute noch 20:19 in Front, ehe Acimovic und die Team-Kapitänin, die insgesamt 16 Treffer erzielen konnten, doppelt gedeckt wurden. Damit kam die ÖHB-Auswahl nicht so zurecht, zudem sorgten fragwürdige Entscheidungen für weitere Unruhe. Am Ende stand es 32:28 für Mazedonien.

ÖHB-Teamchef Herbert Müller war mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft zufrieden, kritisierte allerdings einige Schiedsrichter-Entscheidungen vor allem in der Schlussphase der Partie. „Es klingt immer blöd, wenn man so etwas nach dem Spiel sagt, aber wir fühlen uns nach Strich und Faden benachteiligt. Die Schiedsrichter haben uns die Chance genommen, ein besseres Ergebnis einzufahren. Ein Kompliment an die Mannschaft, die eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Schade, dass sie nicht belohnt wurde, es wäre mehr drinnen gewesen“, so Müller.

Die Flinte wird jedoch noch lange nicht ins Korn geworfen. Am Freitag wollen die ÖHB-Damen alles versuchen, um sich für die WM in China zu qualifizieren. „Wir haben noch 60 Minuten und wir werden alles daran setzen, dass uns noch die Wende gelingt“, gab sich Müller kämpferisch.

Mazedonien – Österreich 32:28 (13:13)

Mazedonien: Andrejeva, Dinevska
Portjanko 10, Todorovska 7, Kresoja 5, Crvenkoska 3, Gjorgjijevska 3, Despodovska 2, Mecevska 2, Kocevska, Bajramoska, Mladenovska, Noveska, Trajkovska

Österreich: Blazek, Schilk
Acimovic 9, Engel 7, Plach 5, Doppler 3, Spiridon 2, Subke 2, Flandorfer, Grausenburger, Magelinskas, Scheffknecht, N. Stumvoll, S. Stumvoll

Schiedsrichter: Guseva/Vartanyan (RUS)
Zuschauer: 3200
Siebenmeter: 6/9 ; 3/4
Strafminuten: 4/10
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